Über Karl_Rittmann

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2021/22

Auftragskomposition für das Projekt Besmette Stad („Besetzte Stadt“) der flämisch-niederländischen Organisation deBuren:

Basierend auf dem Gedicht „De Aftocht“ von Paul van Ostaijen schrieb Susanna Ridler die Komposition „WELT AUS DEM TAKT“ –
ein Musikalisches Minidrama
für Frauensprechstimme (native deutsch, niederländisch mit Akzent)
Männersprechstimme (native niederländisch, deutsch mit Akzent),
Elektronik und Chor


„WELT AUS DEM TAKT”
/
„WERELD UIT DE MAAT“
Uraufführung: April 28, 2022, WABE, Berlin


Susanna Ridler
: Electronics, Looper, Stimme
Matthijs de Ridder: Stimme
Anna Eble, Willem Bongers-Dek, Marleen Nagtegaal: Sprechchor

Anlässlich des 125. Geburtstages des Dichters Paul van Ostaijen und der Coronakrise untersuchten die flämisch-niederländische Organisation deBuren und die Paul van Ostaijen-Gesellschaft ab März 2020 in dem Projekt Besmette Stad (Befallene Stadt) die Parallelen zwischen der Krise, in der sich die Welt nach dem Ersten Weltkrieg befand, und den Krisen, denen wir ausgesetzt waren. Etwa 150 Künstler*innen verschiedenster Kunstsparten haben sich mit bezette stad auseinandergesetzt.

Durch den Angriffskrieg auf die Ukraine erlangt Susanna Ridlers Stück unbeabsichtigt allerdings auch einen Hauch von tragischer Aktualität.

Demnächst Veröffentlichung des Stücks auf Youtube!

Weitere Infos zum Projekt: www.besmettestad.eu

2021/222022-08-29T21:43:22+02:00

CD RELEASE

CD RELEASE „Poesie der Komponistinnen“ am 3. September 2021 /
Produktion: Irene Suchy & maezenatentum.at / Label: CAPRICCIO

Susanna Ridler ist bei diesem außergewöhnlichen CD-Projekt mit 2 Kompositionen vertreten:
Titel: „Mahlers’ Anna“ & „Tanz, Spieluhr!“ (nach Gedichten von Sophie Reyer zu den Komponstinnen Anna Mahler und Olga Neuwirth)

Es ist die erste poetisch-kompositorische Enzyklopädie des Musikschaffens der Frauen, von der Vergangenheit bis in die Gegenwart.
Tauchen Sie ein in die große Tradition komponierender Frauen, erdichtet und komponiert von den führenden Zeitgenossinnen aus Österreich.

CD Poesie der Komponistinnen
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digital
CD RELEASE2022-08-29T21:52:41+02:00

Kompositionsauftrag mäzenatentum.at

Kompositionsauftrag für Das Vokalensemble der Reihe Zykan +
– Vertonung des Gedichts „noch ana sindflud“ von H.C. Artmann

URAUFFÜHRUNG am 29.Juli 2021 beim WIENER KULTURSOMMER
29.7.2021 Bühne Muthsamgasse, 1140 Wien, 18.30 Uhr
https://kultursommerwien.at/

Das Vokalensemble der Reihe Zykan +
Anna Hauf
Johanna Zachhuber
Gernot Henrich
Richard Klein
Gebhard Hegemann

Noch ana Sindflud – Acapella- Maßnahmen gegen den Stillstand
Ein a capella Programm für die Vorstadt, für Junge, und alle anderen, bestimmt nicht humorfrei, mit vergnüglichen Erkenntnissen, die sich als erstaunlich relevante Antworten auf die brennenden Fragen der Zeit herausstellen.

Mit Musik von:
Otto M. Zykan, Susanna Ridler und Michael Mautner
Nach Texten von H.C. Artmann, Helmut Heißenbüttel, Wolfgang Bauer und Kurt Schwitters

(Danke an Rosa Pock und ORF/Ö1 für die freundlicher Genehmigung,
die originale Tonaufnahme von H.C. Artmanns Lesung „noch an sindflud“, 1993 –
für die Komposition musikalisch zu verarbeiten)

Kompositionsauftrag mäzenatentum.at2022-08-29T22:12:30+02:00

Porträt in Wiener Zeitung

Im April erschien im „Wiener Journal“ der Wiener Zeitung von Redakteur Christoph Irrgeher eine sehr schöne Portät-Serie über 5 KomponistInnen: „HAST DU TÖNE!“

Porträtiert wurden Julia Purgina, Tristan Schulze, Gerald Resch, Judit Varga und Susanna Ridler

Fotos: © Christoph Liebentritt

„Komponieren im Heute“ hier lesen
Artikel als PDF-Datei
Porträt in Wiener Zeitung2021-06-25T17:55:13+02:00

CD / GERT JONKE

GEOMETRIE DER SEELE
Musikalische Hommage von Susanna Ridler an den Dichter Gert Jonke (1946-2009)

GEOMETRIE DER SEELE | CD Cover

Susanna Ridlers brandneue CD GEOMETRIE DER SEELE wurde auf der Longlist 1/2021 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik – Rubrik „GRENZGÄNGE“ nominiert!

zur Longlist

Vorstellung der CD in den Ö1/Spielräumen am 28.1, 17:30 Uhr von Andreas Felber

Spielräume

CD Vorstellung auf RADIO KLASSIK von Ursula Magnes:

Hier zum Nachhören…

Zeitschrift „Kultur“ aus Vorarlberg, Peter Füssl:
(…) Dabei wirkt die vielgestaltige, stilübergreifende Musik – frei Improvisiertes, Jazziges, Vokalartistisches bis hin zu elektronisch generiertem Orchestralem – keineswegs nur untermalend, sondern vielmehr kommentierend, interpretierend und in gewisser Weise auch die Worte erhellend. Im besten Falle gelingt ein sich wechselseitiges Emporschrauben der Deutungsebenen. Nicht weniger eindrucksvoll sind die dreisätzige Sonate „Radio Jonke“ – in der er sich als „heimlicher Musiker“ outet – und das 15 Minuten lange viersätzige, ungemein schräge Melodrama „Chlorophyllklangpulverstaub oder Die Erforschung des botanischen Tongewebes“. Für aufgeschlossene Musikfreunde ist dieses Album eine wahre Wundertüte, aber auch Jonke-Kennern bietet sie Überraschendes, da Susanna Ridler von der Gert-Jonke-Gesellschaft die Möglichkeit erhielt, im Arbeitszimmer des großen Dichters herumzustöbern, wo sie auf großartige, bislang unveröffentlichte Trouvaillen gestoßen ist, die sie für ihr faszinierendes, Aufmerksamkeit forderndes und verdienendes Meisterwerk verwenden durfte.

hier zum Nachlesen …

Kurier, Werner Rosenberger:
(…) Vom Jazz-Trio bis zur orchestral anmutenden Filmmusik wird so Jonkes Kosmos bei dieser musikalisch-literarischen Klangforschungsreise ganz anders erfahrbar, anders hörbar.****

Review von Hannes Schweiger, CD Präsentation im Porgy & Bess:
(..) Vokalexploratorin und Komponistin Susanna Ridler, die derzeit vermutlich relevanteste österreichische Künstlerin an der Schnittstelle Literatur und Musik, untersucht seit Jahren die Konjugation zwischen ihrer Klangrede und der Sprachkunst Jonkes. Sie fand eine aufregend eigenständige Lesart in bestem Einvernehmen von Sprache und Musik, die die Musikalität des Dichters und seiner „Text-Duren“ betont. „Geometrie der Seele“ nennt die Musikerin ihr Brevier-Tribut an Gert Jonke. Akribisch selektiert aus veröffentlichten respektive unveröffentlichten Texten. Teils gesprochen von Jonke selbst. Seine Stimme ist wesentlicher Kristallisationspunkt. Sozusagen der vierte Player. (..)
Jonke hielt einmal fest, dass der Planet dereinst zusätzlich von einer Klanghülle, Musikhülle, Musikatmosphäre umgeben sein wird. Was wäre das für eine Aussicht. Ridler/Puschnig/Herbert taten es jedenfalls eindrucksvoll mit den Texten Jonkes. Ein heimlicher und drei unheimliche MusikerInnen. Grammatik der Emotionen.

hier zum Nachlesen …

Wiener Zeitung, Christoph Irrgeher
(..) Mal lässt sie das Dichterwort über sphärische Orchestermusik schweben, mal durchwirken die Jonke-Sätze elektronische Klangräume, mal sind sie der Katalysator für spontane Jazzkonversationen im Trio mit Wolfgang Puschnig (Saxofon) und Peter Herbert (Kontrabass). Entsprechend abwechslungsreich nimmt sich Ridlers Album „Geometrie der Seele“ aus, eine Art Sammelwerk der Vorjahre, das sie zum durchdachten Großprogramm geformt hat. Bei aller Subtilität kommt der Schalk nicht zu kurz: Man lausche etwa der Anekdote vom aufmüpfigen, derben Mund, der sich von seinem Eigner mit den Worten lossagt: Sei ruhig, du Hund / Ich bin der Mund!

hier zum Nachlesen …

Mica Interview mit Michael Ternai zur CD:

zum Interview

Pressestimmen zur CD

zu den Pressestimmen
Porgy CD-Präsentation 4.2.2021

Porgy CD-Präsentation 4. 02. 2021

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GEOMETRIE DER SEELE
GERT-JONKE-GESELLSCHAFT

Vergangene Einträge

CD / GERT JONKE2021-04-13T16:10:42+02:00

Auftragskompositionen 2019/20

Im Auftrag von Maezenatentum.at –
Forschungstransfer in Wissenschaft und Kunst:

2 Radiokompositionen für das Projekt MUSICA FEMINA

„100 Komponistinnen – 100 Porträts ist eine eindrucksvolle, fundierte Momentaufnahme des musikalischen Schaffens von Frauen in der Musikgeschichte bis in die Gegenwart hinein.“

Am 8.März 2020, 23 Uhr – im Ö1 Kunstradio / Leitung: Dr.phil Irene Suchy

CD geplant

Das Projekt wird unterstützt von

Auftragswerk für die Ukulelistin Elisabeth Pfeiffer
Aloha Sonatine“ / in 3 Sätzen für Ukulele solo

Urauffühung am Sonntag den 19. Jänner 2020 in Lippävirta, Finnland, @ Tropical Winter Festival

Auftragskompositionen 2019/202020-03-06T17:04:11+01:00

EIN ABEND FÜR GERT JONKE am 10. Dez 2018 im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins

Ein Abend für Gert Jonke- | 2018 12 10 | Foto Christian Ruhs

Anlässlich des 10. Todestages des Dichters Gert Jonke, gestalten Susanna Ridler und Markus Hering erstmals einen gemeinsamen Gert Jonke – Abend im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins.

> musikverein.at

Grundlage des Abends bildet Ridlers’ Trio-Projekt „Geometrie der Seele” mit Peter Herbert (Kontrabass) und Wolfgang Puschnig (Altsaxophon, Flöte), basierend auf teils unveröffentlichten Jonke-Texten.

Markus Hering – Rezitation
Susanna Ridler – Komposition, Stimme, Elektronik
Peter Herbert – Kontrabass
Wolfgang Puschnig – Saxophon und Flöte

Mo., 10 Dezember 2018, 20 Uhr

Geometrie der Seele | Musikverein Interiew | PDF
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EIN ABEND FÜR GERT JONKE am 10. Dez 2018 im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins2020-01-03T16:13:05+01:00

Kompositionsauftrag | Carinthischer Sommer 2018 | 3 „neue“ Kärntner Lieder für Männer Vokaloktett

Unter dem Programmschwerpunkt
„Lebenszeichen – Kärntner Lieder alt und neu“
wurde  Susanna Ridler eingeladen für das Vokaloktett VieVox neue „Kärntnerlieder“ zu schreiben.

Ridler vertont u.a. Textpassagen von Gert Jonkes einzigem in Dialekt geschriebenem Werk, dem Theaterstück „Damals vor Graz“ und wird sich in stilisierter Manier mit dem Kärntnerlied auseinandersetzen. 

Das Ensemble VieVox, bestehend aus ehemaligen Solisten der Wiener Sängerknaben, bietet Vokalmusik auf höchstem Niveau.

Bernd Hemedinger & Thomas Puchegger, 1. Tenor
Lorin Wey & Michael Richter, 2. Tenor
Gregor Ritter & Matthias Liener, 1. Bass
Armin Radlherr & Akos Banlaky, 2. Bass

URAUFFÜHRUNG 14. August,  20 Uhr, Steinhaus Domenig

VieVox Steinhaus Domenig 2018
Kompositionsauftrag | Carinthischer Sommer 2018 | 3 „neue“ Kärntner Lieder für Männer Vokaloktett2020-03-05T16:28:46+01:00

„CONNECTED LINES“ Werk für großes Instrumentalensemble + Jazz Trio

Kompositionsauftrag von Peter Burwik/  ensemble XX jahrhundert

Dirigent Peter Burwik & das ensemble XX. jahrhundert spielen Werke von Peter Herbert, Wolfgang Puschnig  & Susanna Ridler

Sonntag, 17. Juni 2018, 20:30 Uhr
Porgy & Bess – 1010 Wien, Riemergasse

exxj

PROGRAMM
Peter Herbert / A, B, C …
Wolfgang Puschnig / ruisseaux (UA)
Susanna Ridler / Wir:ich (UA)

Schneiden sich parallele Gerade tatsächlich in der Unendlichkeit?
Dieses scheinbare Paradoxon lässt sich berechnen.
Aber ist auf die Mathematik Verlass, wenn es um ein Sinnbild geht?
Sind Gleichung und Gleichnis deckungsgleich?
Das ensemble XX. jahrhundert unter Peter Burwik präsentiert zwei Uraufführungen und eine Wiederaufführung von drei höchst unterschiedlichen Grenzgängern der musikalischen Moderne, deren Schaffen sich im Spannungsfeld zwischen improvisierter und fixierter Musik bewegt.
Ob nun Peter Herbert strukturelle Brücken zwischen Sprache und Musik schlägt, Wolfgang Puschnig an einem sich zusehends wie zuhörens verdichtenden Beziehungsgeflecht von musikalischen Linien webt, oder Susanna Ridler im Wechselspiel zwischen Solisten und Ensemble immer neue Spielebenen des Gestaltens von Klangkosmen auftut, steht auf Künstler- wie auf Publikumsseite die Freiheit kreativen Erlebens im Mittelpunkt.

Peter Herbert – Kontrabass
Wolfgang Puschnig – Saxophon
Susanna Ridler – Stimme
ensemble XX. jahrhundert Thomas Frey – Flöten | Sebastian Skocic – Oboe | Theresa Dinkhauser – Klarnetten | Nevena Sunajac – Horn | Aneel Soomary – Trompete | Stefan Thurner – Posaune | Berndt Thurner – Schlagwerk | Le Liu – Klavier | Jue-Hyang Park, Robert O. Nzekwu – Violine | Andjela Sibinowic – Viola | Klara Ausserhuber – Cello | Harald Jäch – Kontrabass
Dirigent: Peter Burwik

Eine Co-Produktion von exxj und Porgy & Bess

Herzlichen Dank für die Kompositionsförderung
Wienkultur

Hannes Schweiger über „Wir:ich“

In Susanna Ridlers Komposition „Wir:ich“ formten sich aus leisen Geräuschereignissen kunstvoll verschachtelte, feinstoffliche Motive, einer ständigen Permutation und Modulation unterliegend, zu aufregender Architektur, gängig wie bizarr, die zudem durch jazzimmanente rhythmischen Variabilität in tänzelnde Schwingung versetzt wurde. Zunächst war nur dem Ensemble das Feld überlassen, ehe Puschnig exzentrische Ausfransungen mit geschmeidigen Melodiekürzel umgarnte. Ridler verfeinerte mit pointierten Lautimprovisationen, teils unterstützt von wohldurchdachten Elektronikeffekten, mit und ohne Ensemble, die Ereignishaftigkeit und ließ Spontaneität Einzug halten. Fein austariert war das Wir:ich-Verhältnis und versprühte Wagemut, Farbigkeit, Bewegungsenergie.

gesamte Kritik lesen
„CONNECTED LINES“ Werk für großes Instrumentalensemble + Jazz Trio2020-03-05T16:35:44+01:00

GEOMETRIE DER SEELE / WIEN-PREMIERE: am 9.Jänner 2018

im  Porgy & Bess, 20:30 Uhr
(Konzert wird für CD Produktion 2018  aufgezeichnet)

Texte und notiertes Material werden im freien improvisatorischen „Trialog“ spontan gedeutet, extrapoliert und durch elektronische Klangideen atmosphärisch verdichtet. Mit den Ausnahmemusikern Peter Herbert und Wolfgang Puschnig – die intuitive Klangwelten und Energiefelder zu entwickeln vermögen – werden die Stücke zu Musikräumen, in denen das Geplante und das Spontane miteinander ausdrucksvoll kommunizieren. Komponierte Zuspielungen wie auch liveelektronisch „Gesampeltes“ erweitern das „Trio“ um ein klangliches Element.

Foto by Elmar Bertsch

Foto by Elmar Bertsch

Susanna Ridler: Komposition, Stimme, Sounds, Live-Sampling
Peter Herbert: Kontrabass
Wolfgang Puschnig: Altsaxofon, Flöte

GEOMETRIE DER SEELE / WIEN-PREMIERE: am 9.Jänner 20182018-11-15T20:10:36+01:00
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