Über Karl_Rittmann

Der Autor hat bisher keine Details angegeben.
Bisher hat Karl_Rittmann, 34 Blog Beiträge geschrieben.

2026

2026

KONZERT – Ein Abend für Gert Jonke zum 80. Geburtstag am Samstag, 7. Februar 2026 um 20:30 Uhr

Die Geometrie im Jonkipel, oder ein Jonkipel der Seelen-Geometrie

Der große österreichische Schriftsteller Gert Jonke (1946-2009) wäre am 8. Februar 80 Jahre alt geworden. Zu seinem Ehrentag gestalten Komponistin/Vokalistin Susanna Ridler und der Komponist, Gitarrist und bildende Künstler Wolfgang Seierl einen gemeinsamen musikalischen Jonke-Abend – als Verneigung vor Jonkes einzigartigem Schaffen.

Beide haben sich unabhängig voneinander viele Jahre lang mit den literarischen Werken des Dichters auseinandergesetzt. Es entstanden zahlreiche Kompositionen und Publikationen. Seierl war mit Jonke befreundet, arbeitete mit ihm an Projekten und überführte dessen Gedankenwelt immer wieder auch in bildnerische Form. Sein Projekt Jonkipel mit Lena Fankhauser (Viola) und Gina Mattiello (Rezitation) wurde 2022 auf Vinyl veröffentlicht und in seiner Urfassung vor elf Jahren in der Strengen Kammer uraufgeführt.

Ridler wiederum hat mit ihrer umfassenden Hommage Geometrie der Seele dem Jonke’schen Universum bereits mehrfach im Porgy – gemeinsam mit Kontrabassist Peter Herbert und Saxophonist Wolfgang Puschnig – eine Bühne bereitet. 2021 wurde ihre CD für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert und 2025, nach Überarbeitung, in einer neuen dreiteiligen Edition erstmals digital veröffentlicht: Es handelt sich dabei um die Kammermusikkomposition Chlorophyllklang, die Tondichtung Der Sprachkomponist und die dreisätzige Sonate Radio Jonke. Letzteres erscheint zu Jonkes 80.Geburtstag am 8. Februar 2026.

Als Erinnerungsgeschenk für den Jubilar schließen Ridler und Seierl gleichsam ihre Klanglinien an diesem Abend zusammen – zu einer Geometrie im Jonkipel, oder einem Jonkipel der Seelen-Geometrie, einem Resonanz-Raum, in dem Töne, Worte und im Grunde zwei Projekte mit ihren jeweils drei Musiker:innen miteinander interagieren und verschmelzen.

7. Februar 2026, Porgy & Bess, 20:30 Uhr

Zwar nicht mittendrin, aber live dabei:
Für jene, die nicht ins Porgy kommen können –
Konzert wird via Live – Stream übertragen.
https://www.porgy.at/events/payasyouwish/8187/

Mit:
Susanna Ridler: Komposition, Stimme, Elektronik
Wolfgang Seierl: Komposition, E-Gitarre, Elektronik
Lena Fankhauser: Viola
Peter Herbert: Kontrabass
Gina Mattiello: Rezitation
Wolfgang Puschnig: Altsaxophon, Flöte
Asja Valcic: Cello

Ein Abend, mit freudiger Unterstützung der Gert-Jonke-Gesellschaft, welcher dem Credo des Schriftstellers folgt: mit der Sprache zu musizieren.

RELEASE am 08. Februar 2026

RADIO JONKE ( Sonate in 3 Sätzen für Stimme, electronics, Violine und Gert Jonke)

Digitale Erstveröffentlichung & Auskopplung des III.Teils der umfassenden Literaturvertonung
„GEOMETRIE DER SEELE – musikalische Hommage an den Dichter Gert Jonke (1946-2009)“.
Die CD erschien im Dezember 2020 in Österreich, wurde vom Lockdown „verschluckt“,
aber für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.
Nun wird sie erstmals digital in 3 für sich stehenden Teilen veröffentlicht:

I. Chlorophyllklang ( VÖ 27.12.2024)
II. Der Sprachkomponist ( VÖ 08.02.2025)
III. Radio Jonke ( VÖ 08.02.2026; Gert Jonke wäre an diesem Tag 80. Jahre geworden)

Susanna Ridler: Komposition, Stimme, Produktion
Gert Jonke: Texte & Stimme aus Originalaufnahmen 1971-2008
Anan Rebekka Ritter: Violine
Wolfgang Puschnig: Altsaxophon, Flöte
(Booklet demnächst via electrolandrecords.com verfügbar)
Entstanden in Kooperation mit der Gert-Jonke-Gesellschaft.
Mit freundlicher Genehmigung von © Jung & Jung Verlag

RELEASE am 16. Jänner 2026

Greatest Little Hits I“ ist eine Rückschau auf das 2008 erschienene Debütalbum [koe:r] von Susanna Ridler
und zugleich dessen Erweiterung. Das Album versammelt alle Eigenkompositionen jener Einspielung und ergänzt sie um zwei bislang unveröffentlichte im Archiv wiederentdeckte Stücke aus derselben Produktionsphase:
Aria Electrica“und „Time goes by“, die 18 Jahre später neu bearbeitet und fertig produziert wurden und die vorab als Single veröffentlicht werden.
Aria Electrica“ entstand 2007 mit der Sopranistin Monika Bruck und verbindet opernhafte Linien mit elektronisch verfremdeten Staccatostimmen und Beats – ein faszinierendes Spiel zwischen zwei Welten, das heute in Zeiten von KI-Musik beinahe visionär wirkt.

„Time Goes By“, damals unvollendet, reflektiert das subjektive Empfinden, wie schnell diese 18 Jahre vergangen sind.

Das Album [koe:r] war eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit Elektronik, Pop und Jazz, geprägt von einer melancholisch-downbeatigen Ästhetik im Geist des Trip Hop. Sampling, Verfremdung und digitale Studiotechniken trafen auf Ridlers markante Stimme, die als klangliches wie songtragendes Element fungierte. Auch Bearbeitungen von Klassikern wie „Corcovado“, „Fever“, oder „Summertime“ wurden dabei auf eine überraschend neue Ebene gehoben. Die Einspielung fand breite mediale Resonanz und wurde für ihre detailreichen Electronica-Soundscapes und die eigenständige Verbindung von Emotion und konzeptioneller Tiefe gelobt.
Entstanden ist [koe:r] aus Ridlers Suche nach einem individuellen Stil zwischen Tradition und Moderne.
Prägend für den Sound waren Beiträge namhafter Gäste der österreichischen Jazzszene,
darunter Kontrabassist Peter Herbert, Saxofonist Wolfgang Puschnig, Trompeter Thomas Gansch,
Gitarrist Helmut Jasbar und Schagzeuger Rainer Deixler.
Mit „Greatest Little Hits I“ wird [koe:r] als zeitloses Dokument einer konsequenten künstlerischen Entwicklung neu hörbar gemacht.
Im Februar/März 2026 folgen die Alben „Greatest Little Hits II“, das die Eigenkompositionen des zweiten [koe:r] Albums „Susystems“ aus 2012 versammelt und „Covers“, das sämtliche [koe:r] Coverversionen vereint.
Beide Alben werden mit bisher unervöffentlichten Stücken erweitert.

20262026-02-04T14:47:46+01:00

2021/22

2021/22

WELT AUS DEM TAKT (WERELD UIT DE MAAT) / Kompositionsauftrag mit Uraufführung in Berlin

Auftragswerk von „Vlaams-Nederlands Huis deBuren”,  als Teil des Projekts “Besmette Stad/Befallene Stadt”:
Basierend auf dem Gedicht „De Aftocht„/“Der Rückzug“ von Paul van Ostaijen schrieb Susanna Ridler die Komposition „WELT AUS DEM TAKT“ – ein Musikalisches Minidrama für Frauensprechstimme (native deutsch, niederländisch mit Akzent), Männersprechstimme (native niederländisch, deutsch mit Akzent), Elektronik und Sprech-Chor

Uraufführung: 28. April 2022 im Rahmen von Paul van Ostaijen: „De Aftocht / Der Rückzug“
Eine Veranstaltung des Hauses für Poesie in Kooperation mit deBuren, der Paul van Ostaijen-Gesellschaft, Europäisches Laboratorium e. V. und Explore the North im Kulturhaus Wabe Berlin

Foto: ©gezett

 

Anlässlich des 125. Geburtstages des Dichters Paul van Ostaijen und der Coronakrise untersuchten die flämisch-niederländische Organisation „Vlaams-Nederlands Huis deBuren” und die Paul van Ostaijen-Gesellschaft ab März 2020 in dem Projekt Besmette Stad/Befallene Stadt die Parallelen zwischen der Krise, in der sich die Welt nach dem Ersten Weltkrieg befand, und den Krisen, denen wir ausgesetzt waren. Etwa 150 Künstler*innen verschiedenster Kunstsparten haben sich mit bezette stad auseinandergesetzt. Darüberhinaus wurde 2021 der finale umfangreiche Gedichtteil „de Aftocht“/“Der Rückzug als Auftragswerk an KünstlerInnen verschiedener Sparten vergeben.

Derzeit Videoproduktion zu WELT AUS DEM TAKT …. folgt 2023 auf Youtube
Weitere Infos zum Projekt: www.besmettestad.eu

Susanna Ridler: Komposition, Electronics, Looper, Stimme
Matthijs de Ridder: Stimme
Anna Eble, Willem Bongers-Dek, Marleen Nagtegaal: Sprech-Chor

Foto: ©gezett

2021/222026-01-15T18:51:41+01:00

CD RELEASE „Poesie der Komponistinnen“

CD RELEASE „Poesie der Komponistinnen“ am 3. September 2021 /
Produktion: Irene Suchy & maezenatentum.at / Label: CAPRICCIO

Susanna Ridler ist bei diesem außergewöhnlichen CD-Projekt mit 2 Kompositionen vertreten:
Titel: „Mahlers’ Anna“ & „Tanz, Spieluhr!“ (nach Gedichten von Sophie Reyer zu den Komponstinnen Anna Mahler und Olga Neuwirth)

Es ist die erste poetisch-kompositorische Enzyklopädie des Musikschaffens der Frauen, von der Vergangenheit bis in die Gegenwart.
Tauchen Sie ein in die große Tradition komponierender Frauen, erdichtet und komponiert von den führenden Zeitgenossinnen aus Österreich.

CD RELEASE „Poesie der Komponistinnen“2024-01-06T16:28:03+01:00

Kompositionsauftrag mäzenatentum.at

Kompositionsauftrag für Das Vokalensemble der Reihe Zykan +
– Vertonung des Gedichts „noch ana sindflud“ von H.C. Artmann

URAUFFÜHRUNG am 29.Juli 2021 beim WIENER KULTURSOMMER
29.7.2021 Bühne Muthsamgasse, 1140 Wien, 18.30 Uhr
https://kultursommerwien.at/

Das Vokalensemble der Reihe Zykan +
Anna Hauf
Johanna Zachhuber
Gernot Henrich
Richard Klein
Gebhard Hegemann

Noch ana Sindflud – Acapella- Maßnahmen gegen den Stillstand
Ein a capella Programm für die Vorstadt, für Junge, und alle anderen, bestimmt nicht humorfrei, mit vergnüglichen Erkenntnissen, die sich als erstaunlich relevante Antworten auf die brennenden Fragen der Zeit herausstellen.

Mit Musik von:
Otto M. Zykan, Susanna Ridler und Michael Mautner
Nach Texten von H.C. Artmann, Helmut Heißenbüttel, Wolfgang Bauer und Kurt Schwitters

(Danke an Rosa Pock und ORF/Ö1 für die freundlicher Genehmigung,
die originale Tonaufnahme von H.C. Artmanns Lesung „noch an sindflud“, 1993 –
für die Komposition musikalisch zu verarbeiten)

Kompositionsauftrag mäzenatentum.at2022-08-29T22:12:30+02:00

CD RELEASE GEOMETRIE DER SEELE, Hommage an den Dichter GERT JONKE

GEOMETRIE DER SEELE
Musikalische Hommage von Susanna Ridler an den Dichter Gert Jonke (1946-2009)

GEOMETRIE DER SEELE | CD Cover

Susanna Ridlers brandneue CD GEOMETRIE DER SEELE wurde auf der Longlist 1/2021 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik – Rubrik „GRENZGÄNGE“ nominiert!

Vorstellung der CD in den Ö1/Spielräumen am 28.1, 17:30 Uhr von Andreas Felber

CD Vorstellung auf RADIO KLASSIK von Ursula Magnes:

Zeitschrift „Kultur“ aus Vorarlberg, Peter Füssl:
(…) Dabei wirkt die vielgestaltige, stilübergreifende Musik – frei Improvisiertes, Jazziges, Vokalartistisches bis hin zu elektronisch generiertem Orchestralem – keineswegs nur untermalend, sondern vielmehr kommentierend, interpretierend und in gewisser Weise auch die Worte erhellend. Im besten Falle gelingt ein sich wechselseitiges Emporschrauben der Deutungsebenen. Nicht weniger eindrucksvoll sind die dreisätzige Sonate „Radio Jonke“ – in der er sich als „heimlicher Musiker“ outet – und das 15 Minuten lange viersätzige, ungemein schräge Melodrama „Chlorophyllklangpulverstaub oder Die Erforschung des botanischen Tongewebes“. Für aufgeschlossene Musikfreunde ist dieses Album eine wahre Wundertüte, aber auch Jonke-Kennern bietet sie Überraschendes, da Susanna Ridler von der Gert-Jonke-Gesellschaft die Möglichkeit erhielt, im Arbeitszimmer des großen Dichters herumzustöbern, wo sie auf großartige, bislang unveröffentlichte Trouvaillen gestoßen ist, die sie für ihr faszinierendes, Aufmerksamkeit forderndes und verdienendes Meisterwerk verwenden durfte.

Kurier, Werner Rosenberger:
(…) Vom Jazz-Trio bis zur orchestral anmutenden Filmmusik wird so Jonkes Kosmos bei dieser musikalisch-literarischen Klangforschungsreise ganz anders erfahrbar, anders hörbar.****

Review von Hannes Schweiger, CD Präsentation im Porgy & Bess:
(..) Vokalexploratorin und Komponistin Susanna Ridler, die derzeit vermutlich relevanteste österreichische Künstlerin an der Schnittstelle Literatur und Musik, untersucht seit Jahren die Konjugation zwischen ihrer Klangrede und der Sprachkunst Jonkes. Sie fand eine aufregend eigenständige Lesart in bestem Einvernehmen von Sprache und Musik, die die Musikalität des Dichters und seiner „Text-Duren“ betont. „Geometrie der Seele“ nennt die Musikerin ihr Brevier-Tribut an Gert Jonke. Akribisch selektiert aus veröffentlichten respektive unveröffentlichten Texten. Teils gesprochen von Jonke selbst. Seine Stimme ist wesentlicher Kristallisationspunkt. Sozusagen der vierte Player. (..)
Jonke hielt einmal fest, dass der Planet dereinst zusätzlich von einer Klanghülle, Musikhülle, Musikatmosphäre umgeben sein wird. Was wäre das für eine Aussicht. Ridler/Puschnig/Herbert taten es jedenfalls eindrucksvoll mit den Texten Jonkes. Ein heimlicher und drei unheimliche MusikerInnen. Grammatik der Emotionen.

Wiener Zeitung, Christoph Irrgeher
(..) Mal lässt sie das Dichterwort über sphärische Orchestermusik schweben, mal durchwirken die Jonke-Sätze elektronische Klangräume, mal sind sie der Katalysator für spontane Jazzkonversationen im Trio mit Wolfgang Puschnig (Saxofon) und Peter Herbert (Kontrabass). Entsprechend abwechslungsreich nimmt sich Ridlers Album „Geometrie der Seele“ aus, eine Art Sammelwerk der Vorjahre, das sie zum durchdachten Großprogramm geformt hat. Bei aller Subtilität kommt der Schalk nicht zu kurz: Man lausche etwa der Anekdote vom aufmüpfigen, derben Mund, der sich von seinem Eigner mit den Worten lossagt: Sei ruhig, du Hund / Ich bin der Mund!

Mica Interview mit Michael Ternai zur CD:

Pressestimmen zur CD

Video Snippets Concert  4. 02. 2021

Porgy CD-Präsentation 4.2.2021

CD Presentation  4. 02. 2021

CD RELEASE GEOMETRIE DER SEELE, Hommage an den Dichter GERT JONKE2025-12-23T17:17:08+01:00

Auftragskompositionen 2019/20

Vergangene Einträge

2019/2020

Im Auftrag von Maezenatentum.at –
Forschungstransfer in Wissenschaft und Kunst:

2 Radiokompositionen für das Projekt MUSICA FEMINA

„100 Komponistinnen – 100 Porträts ist eine eindrucksvolle, fundierte Momentaufnahme des musikalischen Schaffens von Frauen in der Musikgeschichte bis in die Gegenwart hinein.“

Am 8.März 2020, 23 Uhr – im Ö1 Kunstradio / Leitung: Dr.phil Irene Suchy

CD geplant

Das Projekt wird unterstützt von

Auftragswerk für die Ukulelistin Elisabeth Pfeiffer
Aloha Sonatine“ / in 3 Sätzen für Ukulele solo

Urauffühung am Sonntag den 19. Jänner 2020 in Lippävirta, Finnland, @ Tropical Winter Festival

Auftragskompositionen 2019/202025-12-23T17:25:16+01:00

EIN ABEND FÜR GERT JONKE am 10. Dez 2018 im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins

2018

Ein Abend für Gert Jonke- | 2018 12 10 | Foto Christian Ruhs

Anlässlich des 10. Todestages des Dichters Gert Jonke, gestalten Susanna Ridler und Markus Hering erstmals einen gemeinsamen Gert Jonke – Abend im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins.

> musikverein.at

Grundlage des Abends bildet Ridlers’ Trio-Projekt „Geometrie der Seele” mit Peter Herbert (Kontrabass) und Wolfgang Puschnig (Altsaxophon, Flöte), basierend auf teils unveröffentlichten Jonke-Texten.

Markus Hering – Rezitation
Susanna Ridler – Komposition, Stimme, Elektronik
Peter Herbert – Kontrabass
Wolfgang Puschnig – Saxophon und Flöte

Mo., 10 Dezember 2018, 20 Uhr

EIN ABEND FÜR GERT JONKE am 10. Dez 2018 im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins2025-12-23T17:26:40+01:00

Kompositionsauftrag | Carinthischer Sommer 2018 | 3 „neue“ Kärntner Lieder für Männer Vokaloktett

Unter dem Programmschwerpunkt
„Lebenszeichen – Kärntner Lieder alt und neu“
wurde  Susanna Ridler eingeladen für das Vokaloktett VieVox neue „Kärntnerlieder“ zu schreiben.

Ridler vertont u.a. Textpassagen von Gert Jonkes einzigem in Dialekt geschriebenem Werk, dem Theaterstück „Damals vor Graz“ und wird sich in stilisierter Manier mit dem Kärntnerlied auseinandersetzen. 

Das Ensemble VieVox, bestehend aus ehemaligen Solisten der Wiener Sängerknaben, bietet Vokalmusik auf höchstem Niveau.

Bernd Hemedinger & Thomas Puchegger, 1. Tenor
Lorin Wey & Michael Richter, 2. Tenor
Gregor Ritter & Matthias Liener, 1. Bass
Armin Radlherr & Akos Banlaky, 2. Bass

URAUFFÜHRUNG 14. August,  20 Uhr, Steinhaus Domenig

VieVox Steinhaus Domenig 2018
Kompositionsauftrag | Carinthischer Sommer 2018 | 3 „neue“ Kärntner Lieder für Männer Vokaloktett2020-03-05T16:28:46+01:00

„CONNECTED LINES“ Werk für großes Instrumentalensemble + Jazz Trio

Kompositionsauftrag von Peter Burwik/  ensemble XX jahrhundert

Dirigent Peter Burwik & das ensemble XX. jahrhundert spielen Werke von Peter Herbert, Wolfgang Puschnig  & Susanna Ridler

Sonntag, 17. Juni 2018, 20:30 Uhr
Porgy & Bess – 1010 Wien, Riemergasse

exxj

PROGRAMM
Peter Herbert / A, B, C …
Wolfgang Puschnig / ruisseaux (UA)
Susanna Ridler / Wir:ich (UA)

Schneiden sich parallele Gerade tatsächlich in der Unendlichkeit?
Dieses scheinbare Paradoxon lässt sich berechnen.
Aber ist auf die Mathematik Verlass, wenn es um ein Sinnbild geht?
Sind Gleichung und Gleichnis deckungsgleich?
Das ensemble XX. jahrhundert unter Peter Burwik präsentiert zwei Uraufführungen und eine Wiederaufführung von drei höchst unterschiedlichen Grenzgängern der musikalischen Moderne, deren Schaffen sich im Spannungsfeld zwischen improvisierter und fixierter Musik bewegt.
Ob nun Peter Herbert strukturelle Brücken zwischen Sprache und Musik schlägt, Wolfgang Puschnig an einem sich zusehends wie zuhörens verdichtenden Beziehungsgeflecht von musikalischen Linien webt, oder Susanna Ridler im Wechselspiel zwischen Solisten und Ensemble immer neue Spielebenen des Gestaltens von Klangkosmen auftut, steht auf Künstler- wie auf Publikumsseite die Freiheit kreativen Erlebens im Mittelpunkt.

Peter Herbert – Kontrabass
Wolfgang Puschnig – Saxophon
Susanna Ridler – Stimme
ensemble XX. jahrhundert Thomas Frey – Flöten | Sebastian Skocic – Oboe | Theresa Dinkhauser – Klarnetten | Nevena Sunajac – Horn | Aneel Soomary – Trompete | Stefan Thurner – Posaune | Berndt Thurner – Schlagwerk | Le Liu – Klavier | Jue-Hyang Park, Robert O. Nzekwu – Violine | Andjela Sibinowic – Viola | Klara Ausserhuber – Cello | Harald Jäch – Kontrabass
Dirigent: Peter Burwik

Eine Co-Produktion von exxj und Porgy & Bess

Herzlichen Dank für die Kompositionsförderung
Wienkultur

Hannes Schweiger über „Wir:ich“

In Susanna Ridlers Komposition „Wir:ich“ formten sich aus leisen Geräuschereignissen kunstvoll verschachtelte, feinstoffliche Motive, einer ständigen Permutation und Modulation unterliegend, zu aufregender Architektur, gängig wie bizarr, die zudem durch jazzimmanente rhythmischen Variabilität in tänzelnde Schwingung versetzt wurde. Zunächst war nur dem Ensemble das Feld überlassen, ehe Puschnig exzentrische Ausfransungen mit geschmeidigen Melodiekürzel umgarnte. Ridler verfeinerte mit pointierten Lautimprovisationen, teils unterstützt von wohldurchdachten Elektronikeffekten, mit und ohne Ensemble, die Ereignishaftigkeit und ließ Spontaneität Einzug halten. Fein austariert war das Wir:ich-Verhältnis und versprühte Wagemut, Farbigkeit, Bewegungsenergie.

„CONNECTED LINES“ Werk für großes Instrumentalensemble + Jazz Trio2020-03-05T16:35:44+01:00
Nach oben