News 2018-06-04T16:38:02+00:00

NEWS

Kompositionsauftrag | Carinthischer Sommer 2018

Unter dem Programmschwerpunkt
„Lebenszeichen – Kärntner Lieder alt und neu“
wurden die  KomponistInnen  Akos Banlaky,  Margareta Ferek-Petric, Tamara Friebel, Guido Mancusi und Susanna Ridler
eingeladen für das Vokaloktett VieVox neue „Kärntnerlieder“ zu schreiben.

Ridler vertont u.a. Textpassagen von Gert Jonkes einzigem in Dialekt geschriebenem Werk, dem Theaterstück „Damals vor Graz“ und wird sich in stilisierter Manier mit dem Kärntnerlied auseinandersetzen. Das Ensemble VieVox, bestehend aus ehemaligen Solisten der Wiener Sängerknaben, bietet Vokalmusik auf höchstem Niveau.

URAUFFÜHRUNG 14. August,  20 Uhr, Steinhaus Domenig

Tonträger zum Projekt GEOMETRIE DER SEELE

Anlässlich des Gert Jonke Gedenkjahres 2019 (1946 – 2009)  wird im Herbst/Winter 2018/19 ein Tonträger zum Projekt GEOMETRIE DER SEELE veröffentlicht.
Susanna Ridlers‘ musikalische Hommage an den Dichter GERT JONKE
– mit  unveröffentlichte Texten –
featuring
PETER HERBERT (b) &  WOLFGANG PUSCHNIG (sax,fl)

Präsentiert wird die CD „GEOMETRIE der SEELE“ am 10. Dezember.2018 @  Gläserner Saal/Wiener Musikverein -im Rahmen einer besonderen „Konzert-Lesung“ –  gemeinsam mit dem Schauspieler Markus Hering.

Mehr Infos demnächst…

mehr zu GEOMETRIE DER SEELE

© dermaurer | h. waldner | c. ruhs

„CONNECTED LINES“

Dirigent Peter Burwik & das ensemble XX. jahrhundert spielen Werke von Peter Herbert, Wolfgang Puschnig  & Susanna Ridler

Sonntag, 17. Juni 2018, 20:30 Uhr
Porgy & Bess – 1010 Wien, Riemergasse

exxj

PROGRAMM
Peter Herbert / A, B, C …
Wolfgang Puschnig / ruisseaux (UA)
Susanna Ridler / Wir:ich (UA)

Schneiden sich parallele Gerade tatsächlich in der Unendlichkeit?
Dieses scheinbare Paradoxon lässt sich berechnen.
Aber ist auf die Mathematik Verlass, wenn es um ein Sinnbild geht?
Sind Gleichung und Gleichnis deckungsgleich?
Das ensemble XX. jahrhundert unter Peter Burwik präsentiert zwei Uraufführungen und eine Wiederaufführung von drei höchst unterschiedlichen Grenzgängern der musikalischen Moderne, deren Schaffen sich im Spannungsfeld zwischen improvisierter und fixierter Musik bewegt.
Ob nun Peter Herbert strukturelle Brücken zwischen Sprache und Musik schlägt, Wolfgang Puschnig an einem sich zusehends wie zuhörens verdichtenden Beziehungsgeflecht von musikalischen Linien webt, oder Susanna Ridler im Wechselspiel zwischen Solisten und Ensemble immer neue Spielebenen des Gestaltens von Klangkosmen auftut, steht auf Künstler- wie auf Publikumsseite die Freiheit kreativen Erlebens im Mittelpunkt.

Peter Herbert – Kontrabass
Wolfgang Puschnig – Saxophon
Susanna Ridler – Stimme
ensemble XX. jahrhundert
Dirigent: Peter Burwik

Eine Co-Produktion von exxj und Porgy & Bess

Herzlichen Dank für die Kompositionsförderung
Wienkultur

GEOMETRIE DER SEELE / WIEN-PREMIERE: am 9.Jänner 2018

im  Porgy & Bess, 20:30 Uhr
(Konzert wird für CD Produktion 2018  aufgezeichnet)

Texte und notiertes Material werden im freien improvisatorischen „Trialog“ spontan gedeutet, extrapoliert und durch elektronische Klangideen atmosphärisch verdichtet. Mit den Ausnahmemusikern Peter Herbert und Wolfgang Puschnig – die intuitive Klangwelten und Energiefelder zu entwickeln vermögen – werden die Stücke zu Musikräumen, in denen das Geplante und das Spontane miteinander ausdrucksvoll kommunizieren. Komponierte Zuspielungen wie auch liveelektronisch „Gesampeltes“ erweitern das „Trio“ um ein klangliches Element.

Foto by Elmar Bertsch

Foto by Elmar Bertsch

Susanna Ridler: Komposition, Stimme, Sounds, Live-Sampling
Peter Herbert: Kontrabass
Wolfgang Puschnig: Altsaxofon, Flöte

24. Oktober 2017 in Bleiburg @ Werner Berg Museum

20:00 Uhr
(inklusive Besuch der Ausstellungen „Gottfried Helnwein-Kind“  und „Werner Berg-Kinder“)

Gert Jonke-Gesellschaft:Ridlers performativer Stil bzw. ihre Herangehensweise an die Vertonung und Interpretation von Texten scheinen uns geradezu ideal, um der hohen Musikalitat in Jonkes Sprachkompositionen einerseits und seinen phantastischen Erfindungen uber das Phanomen Zeit und Musik andererseits gerecht zu werden.“

BACHMANN PREIS – Eröffnung: Susanna Ridler & Wolfgang Puschnig im Duo

5. Juli 2017 / @ BACHMANN PREIS – Eröffnung: Susanna Ridler & Wolfgang Puschnig im Duo

URAUFFÜHRUNG „GEOMETRIE DER SEELE“

18. Mai 2017 / im Rahmen des LITERATURFEST SALZBURG @ JAZZIT:
URAUFFÜHRUNG „GEOMETRIE DER SEELE“
im Trio mit Peter Herbert & Wolfgang Puschnig/ über Unveröffentlichte  Gert Jonke-Texte

In Ihrem Trio-Projekt „GEOMETRIE DER SEELE“ mit Peter Herbert (Kontrabass) und Wolfgang Puschnig (Saxophon, Flöte) – vertont Komponistin & Vokalistin Susanna Ridler grossteils unveröffentliche Textfragmente des Schrifstellers Gert Jonke.
Texte und notiertes Material werden im freien improvisatorischen „Trialog“ spontan gedeutet, extrapoliert und durch elektronische Klangideen atmosphärisch verdichtet.

Susanna Ridler: Komposition, Stimme, Loops & Sounds
Peter Herbert: Kontrabass
Wolfgang Puschnig: Saxophon, Flöte
mit  unveröffentlichten Texten von Gert Jonke /mit freundlicher Genehmigung von
Ingrid Ahrer & der Gert Jonke-Gesellschaft

(c) erika mayer

© erika mayer

Die Komposition wurde gefördert durch:

Konzertkritiken

Ö1 Kulturjournal, Karin Buttenhauser:
Eine Uraufführung hatte das 10. Literaturfest Salzburg auch im Programm.
Dee Vokalistin Susanna Ridler interpretierte Textpassagen des verstorbenen Autors Gert Jonke.
Mantraartig.  Virtuos mit der Stimme und mit der Technik spielend und mit Hilfe der Musiker Wolfgang Puschnig und Peter Herbert.

SALZBURGER NACHRICHTEN

Konzertkritik SALZBURGER NACHRICHTEN

Auftragswerk zur GERT JONKE-PREIS VERLEIHUNG, Musilmuseum Klagenfurt

19. März 2017 | Musilmuseum Klagenfurt:

„Sternenstaubhimmelwärts“, eine „Sprach-Musik-Klang-Installation“ als Auftragswerk der Gert Jonke Gesellschaft.
Eine mit Hilfe verschiedener avancierter Techniken der Textbehandlung und studiotechnischer Soundbearbeitung, wie auch der Einbindung kurzer von Ridler komponierter orchestraler Aphorismen entstandenes Hör-Stück. Eine wundersame Klangreise.

Der diesjährige – in der Sparte Prosa – verliehene Gert Jonke-Preis ging an den schweizer Literaten  Paul Nizon!

Das Musil-Museum wurde zu einem Kunst-Garten umgestaltet,
 mit Werken von Silvia Bischof, Katharina Manojlovic, Franz Moro,
Martin Polasek, Peter Pongratz, Nurith Wagner-Strauss und Gerd Wucherer.

elmar bertssch
elmar bertssch

Kärntner Kronenzeitung/Irina Lino:
Zwei Stunden im Zeichen eines würdigen Preisträgers abgerundet von „blühender“ Gemeinschaftsschau im Musil-Museum, wo Susanna Ridlers botanisches Musik-Ton-Gesang-Gewebe Jonkes surrealen Pflanzenkosmos kongenial düngte.“

Die Ausstellung läuft  bis Juli 2017!

URAUFFÜHRUNG „Chlorophyllklangpulverstaub…“

Kammermusikwerk in Kooperation mit dem Ensemble XX. jahrhundert unter der Leitung von PETER BURWIK:
„Chlorophyllklangpulverstaub oder: die Erforschung des botanischen Tongewebes“   – basierend auf   zum Teil  unveröffentlichten  Texten von GERT JONKE!

Der große Literat Gert Jonke wäre 201670 Jahre alt geworden.
 Aus diesem Anlass schrieb Komponistin und Vokalistin Susanna Ridler ein Kammermusikstück für das ensemble XX. jahrhundert, in dem Sie Passagen verschiedener Jonke-Werke mit zum Teil unveröffentlichen Texten aus Jonkes Oeuvre dramaturgisch verknüpft.
Erzählt und vertont wird die Geschichte eines Beamten des Wissenschaftsministeriums, der den Auftrag erhält, das in weiten Teilen der Bevölkerung unbekannt gebliebene Phänomen der Musikerzeugungsfähigkeit pflanzlicher Musikanten zu erforschen. Eine wundersame Reise in surreale Pflanzenklangkosmen.

Die Uraufführung ist eingebettet in einen spannendenvon Dirigent Peter Burwik programmierten – Konzert-Abend:

„Gegen den Mainstream!“
mit Werken von Dirk D’Ase (auch eine Uraufführung), Franz Koglmann und Susanna Ridler

5. Dezember 2016

7. Dezember 2016, 19.30 Uhr / das OFF-Theater, Wien

Im Mittelpunkt dieses Konzertes von Peter Burwik und seinem ensemble XX. jahrhundert stehen drei Künstler, deren Schaffen sich nicht stromlinienförmig einpasst in den Windkanal des Mainstreams. Dirk D’Ase kam bereits während seiner Studienzeit mit außereuropäischer Musikkultur in Berührung. Ein weiterspinnender Prozess von Übermalungen des musikalischen Materials kennzeichnet seine Position zwischen standardisierter Ästhetik und schablonisierter Stilistik. Franz Koglmann bewegt sich von seinen künstlerischen Anfängen an zwischen skriptuell fixierter und improvisierter Musik. Seine lebenslange Faszination für Duke Ellington, einen Gratwanderer der Jazz-Geschichte – spiegelt sich in seiner Komposition „Fruits of Solitude“ wieder. Neben der hörbaren Verwurzelung im Jazzidiom schwingt die kühle Distanz impressionistischer Harmonien mit. Die Vokalkünstlerin Susanna Ridler verarbeitet ihre genreübergreifenden künstlerischen Erfahrungen zu hintergründigen Mikrokosmen. Ihre neueste Arbeit basiert auf unveröffentlichen – Texten von Gert Jonke. Die Komponistin unternimmt, ihre Stimme mit dem Live-Klang des ensemble XX. jahrhundert und Elektronik verschmelzend, eine wundersame Reise in surreale Pflanzenklangkosmen. (Peter Burwik)

Programm

Dirk D’Ase              „Painting Over Overpainting“ (2016, Uraufführung)
Franz Koglmann   „Fruits of Solitude“ (2016)
——————————————————–

Susanna Ridler      „Chlorophyllklangpulverstaub oder:
                                  Die Erforschung des botanischen Tongewebes“ (2016, Uraufführung)

exxj…. ensemble XX. jahrhundert

Flöte – Renate Linortner |
Oboe – Gernot Jöbstl |
Klarinette – Petra Stump-Linshalm |
Fagott – Andreas Stocker |
Horn – Andrej Kasijan |
Schlagzeug – Harald Demmer |
Klavier – Le Liu |
Violine – Natalija Polukord, Marianna Oczkowska |
Viola – Daniel Moser |
Violoncello – Stefanie Prenn

Peter Burwik, Dirigent

Karten: € 18 / € 12 (Mitglieder), incl. ein Getränk
Zum Ausklang des Abends haben Sie in der Bar des Theaters Gelegenheit zum Gesprach mit den Kunstlern und Mitwirkenden dieses Abends.

„das OFF-Theater“, 1070 Wien, Kirchengasse 41
Reservierungen unter exxj@exxj.net  oder  info@koer.at
Weitere Informationen: http://exxj.net

POCKET SESSION ( No. 4) in der VOTIVKIRCHE

Mittwoch, 24. August 2016
Beginn: 19 Uhr/ Einlaß ab 18.30 Uhr
Begrenzte Platzwahl, Anmeldung erbeten 
unter info@koer.at
Wir sammlen dieses Mal freiwillige Spenden für die Vinzirast.

Susanna Ridler: Komposition, Stimme, Elektronik, Pocket-Orchester, Looper
Silvia Bischof: Installation, Objekte

Susanna Ridler’s 2015 gestartete Mini-Konzert-Reihe „POCKET SESSION“, eine musikalische Werkstatt im öffentlichen Raum – in Form einer 30-45 minütigen Solo oder Duo Session –
findet diesmal im besonderen Ambiente der VOTIVKIRCHE statt.
Und erstmals  im künstlerischen Dialog mit einer bildenden Künstlerin – der Bildhauerin SILVIA BISCHOF.
Gemeinsame inhaltliche Grundlage bilden Texte von GERT JONKE.

Über Pocket Session

In unregelmäßigen Abständen werden Solo oder mit verschiedenen musikalischen PartnerInnen Zwischenstadien neuer Kompositionen oder musikalische Ideen im spontanen Dialog präsentiert. Hier stehen dem musikalischen und inhaltlichen Experimentieren, als auch dem technischen Experimentieren mit elektronischem Equipment und anderen Klangmitteln alle Türen offen.
Bei jeder Pocket Session werden für karitative Zwecke (freiwillige) Spenden gesammelt.

POCKET SESSION No 3

im Duo mit  SOPHIE HASSFURTHER– am 30. November im „auferstanden“

Textauszüge aus Schnitzler’s Anatol, ein  Falter-Artikel zum Thema Datenschutzsowie ein Österreichisches Wörterbuch, bilden diesmal die inhaltliche Grundlage für das musikalische Experimentieren. Und es wird lustig!

Sophie Hassfurther: Tenorsaxophon, Flöte
Susanna Ridler: Stimme, Looper, Sounds

Montag, 30. November 2015, Beginn 18:00 Uhr/Einlaß 17:30 Uhr
Ort: auferstanden,  Neubaugasse 86, 1070 Wien

Freie Spende / Wir sammeln diesmal für die Flüchtlinge im Kurierhaus in der Lindengasse 1070 Wien und für die Wiener Gruft. Maximal 30 Plätze // Anmeldung erbeten unter info@koer.at Kooperationspartner: „Zum Johann„/ „Raum Akustik„/

mehr zu POCKET SESSION

POCKET SESSION No 2

im Duo mit ARNE MARSEL – Electric Wind Instrument /
Susanna Ridler – Stimme, Loops

Freitag, 22. Mai, Beginn 18:30 Uhr
„Pocket“ Spende für Caritas/Nepal-Hilfe & die Initiative gegen Unrecht/Flüchtlings-Rettung im Mittelmeer

Pocket Session No 1: Susanna Ridler Solo

Stimme, Loops, Live Elektronik

Freitag, 13.März 2015, Beginn 18:30 Uhr

Uraufführung & Konzert  im Rahmen der GERT JONKE-PREIS VERLEIHUNG 2015

Sonntag, 22. März 2015, 11 Uhr, im  Stadttheater Klagenfurt:

„Weil die Erinnerung an Dich…“
Eine literarisch-musikalische Paraphrase über Gert Jonkes Gedicht „Hier die Landkarte“

Susanna Ridler, Komposition, Stimme und Elektronik
Peter Herbert, Kontrabass
Wolfgang Puschnig, Flöte

Anläßlich der Verleihung des dritten Gert Jonke-Preises hat die Gert Jonke-Gesellschaft an Susanna Ridler einen Auftrag zu einer literarisch-musikalisch-performativen Auseinandersetzung mit Gert Jonkes lyrischem Schaffen vergeben.  Ridlers performativer Stil bzw. ihre Herangehensweise an die Vertonung und Interpretation von Texten scheinen der Gert-Jonke-Gesellschaft geradezu ideal, um der hohen Musikalität in Jonkes Sprachkompositionen einerseits und seinen phantastischen Erfindungen über das Phänomen Zeit und Musik andererseits gerecht zu werden.
Nach Prosa 2011 und Dramatik 2013 wurde der dritte Gert Jonke-Preis 2015
in der Sparte Lyrik an JULIAN SCHUTTING vergeben.

Farb-Fotos Copyright: Martin Polasek

Erinnerung an den Dichter Gert Jonke

25. Oktober 2014, Wiener Zentralfriedhof:

Erinnerung an den Dichter  Gert Jonke (1946-2009) „Die Auflösung des Kreuzes“,
ein bildnerisch-literarisches Projekt am Grab von Gert Jonke:
Die Enthüllung der Grabskulptur von Wolfgang Walkensteiner am Ehrengrab von Gert Jonke //
Musikalisch begleitet von 
Susanna Ridler & Kontrabassist Peter Herbert – mit Stücken aus Ridlers‘  Jonke-Vertonung „Lass  uns über den Dorfpatz gehn“,
sowie  für diesen Anlaß ausgewählte Jonke-Textstellen.

Susanna Ridler-Solo am 26.September beim Jubiläumsfest „25 Jahre Aktionstheater Ensemble“ @ Spielboden Dornbirn

Die MusikerInnen, SchauspielerInnen und KünstlerInnen der Avantgarde Compagnie gestalten einen Reigen aus Musikevents, abgefahrenen Performances, Kurzlesungen und einer Film-Doku, die die Partynacht einleitet.

Beginn 20 Uhr

Uraufführung beim „Carinthischen Sommer“

„Geometrie der Seele“ oder “ ich seh‘ den See nicht mehr“
Jazz. Elektronik. Avantgarde Pop. Und ein Besuch bei Gert Jonke.

Ridler | Herbert | Puschnig

Susanna Ridler, Peter Herbert und Wolfgang Puschnig:
Ein Trio, das die Möglichkeiten der musikalischen Kommunikation auf Basis von Improvisation auslotet.  Den Rahmen bilden Jazzstandards, in der speziellen Art, wie Susanna Ridler diese Songs arrangiert und interpretiert. Aber natürlich hört man auch Ridlers Eigenkompositionen, angelegt zwischen Jazz, Elektronik und Avantgarde Pop.
Zudem: Speziell für den Carinthischen Sommer gibt es eine Ridler-Vertonung von Gert Jonke-Texten mit dem Titel „gehen wir doch über den Dorfplatz“.
Ridler verarbeitet dabei Auszüge aus Jonke -Gedichten und Teile des „Geometrischen Heimatromans“. Eine Uraufführung.

Carinthischer Sommer, cs_alternativ:
Sonntag
, 20. Juli 2014, 20:00 Uhr, Bamberg Saal Villach

Konzertkritik Kleine Zeitung : Seele, Leib und Leben

Mit einem Hochamt beginnt am kommenden Sonntag die Villacher Brauchtumswoche.
Auf der Schiene cs_alternativ wurde bereits am verwichenen Sonntag ein Hochamt zelebriert:
Man lud in den Bambergsaal zur Uraufführung von „Geometrie der Seele oder Ich seh den See nicht mehr“ nach Texten von Gert Jonke.

Da konnten einem schon die Ohren aufgehen.
Und der 2009 verstorbene Meister der „Sanftwut“ könnte von Wolke sieben mit mildem Lächeln auf das Treiben hernieder geschaut haben. Er wäre mit dem Resultat des Weiterspinnens seiner Sprachmusik höchst zufrieden gewesen ware.

Denn hier haben drei Künstler nicht weniger riskiert als alles. Und so muss es in der Kunst wohl sein. Denn wie anders sollte man den Beweis führen, dass man aus jedem Gefängnis – seien es die vier Wände des eigenen Zimmers oder der Pranger des streng kontrollierten öffentlichen Dorfplatzes – ausbrechen kann, um frei zu sein.

Die Komponistin und Sängerin Susanna Ridler riskiert für den Befreiungsschlag Leib (famose Körpersprache) und Leben – sprich: Singstimme, Sprechgesang und Emotion pur! – und sie hat den beiden Partnern vorskizziert, wie es doch noch ein Glück geben könnte: dem ostinaten Kontrabass (Peter Herbert), der nicht freigeben will und dem Bläser (Wolfgang Puschnig), der der bedrohlichen Enge in virtuosen Anläufen einen Horizont, ein Morgen, ein Glück – vielleicht? – abtrotzt.

Verbindlichen Dank! Und jetzt wieder lesen: „Geometrischer Heimatroman“ von Gert Jonke, mit diesem neuen Kompass als Zusatzorientierung – ein Leichtes, ein Kinderspiel!

Foto: Christian Ruhs
Foto: Christian Ruhs

Konzertkritik „der Standard“ „Entgrenzte Stimmbandkünste“

Entgrenzte Stimmbandkünste

22. Juli 2014

(..) Die Motive des Gehens, des Fragens zogen sich motivartig durch die assoziativen Textcollagen, die die Zwänge des Aufwachsens im katholisch geprägten ländlichen Raum thematisierten, dabei den berühmten Dorfplatz aus Jonkes Geometrischem Heimatroman ebenso zitierten wie die Erlösung der Kleiderschränke, die noch in den Himmel kommen wollen. Ridler sprach, sang, flüsterte, kreischte, verfremdete und loopte mittels elektronischem Equipment – und erstellte so facettenreiche, bildhafte Wort-Ton-Skulpturen. Unterstützt wurde sie von Kontrabassist Peter Herbert und dem an der Flöte groß aufspielenden Wolfgang Puschnig ()

Konzert-Kritik auf derstandard.at

Interview mit Andreas Felber, „der Standard“

Zur Geometrie der Seele

17. Juli 2014

Das Interveiw auf derstandard.at

live zu Gast bei Hans Groiss im Ö1 – Nachquartier

Realität in Slow-Motion
Susanna Ridler zu Gast bei Hans Groiss.

04 06 2014

Das Tropfen eines Wasserhahns morpht sich langsam in Stimme und Sound. Computergenerierte Renderings sind melancholisch verspielt arrangiert und kombiniert, mit Saxophon, Gitarre und Schlagwerk.  (…)

Nachtquartier | Realität in Slow-Motion

Susanna Ridler @ Karl Ritter & Wolfgang C. Kuthan’s „Soundritual“

SR Wien Museum

Eine groß besetzte Kunstaktion, energetische Tonmalerei aus übereinander geschichteten Gitarren-Feedbacks, einer Vielzahl akustischer Instrumente und menschlicher Stimmen.

Termine:
17.August.2013 in Gössl @ Sprudel Sprudel Festival
26.November.2013, Wien Museum , Beginn 19:30 Uhr
22.Dezember.2013, Porgy & Bess Wien
Mehr Infos: www.soundritual.com

Internationaler Frauentag 08. März 2013

[koe:r] im Rahmen von „Woman in Jazz“ im Brucknerhaus Linz:
im Quartett mit 
Florian Kmet,  
Alexander Lackner, Wolfgang Puschnig,

BRUCKNER HAUS LINZ

Musikverein Wien, Gläserner Saal/Magna Auditorium, 20 Uhr, Jazz.Art

31.Jänner.2013, 20 Uhr

[koe:r]  beschallt erstmal den wunderbaren Gläsernenen Saal elektronisch, in singulär großer Besetzung mit Herbert, Kmet, Lackner, Puschnig, Ridler, Rucker.