News2020-12-23T17:50:07+01:00

NEWS

2024

KOMPOSITIONSAUFTRAG für das KAMMERORCHESTER InnStrumenti 

„KLANG_SPRACHEN 2024“

„Das gar nicht schöne Lied“
Vertonung eines Textes des Schriftstellers  
GERHARD RUISS

7. Juni 2024 (Fr) 20.30 Uhr Wien, Porgy & Bess / URAUFFÜHRUNG
8. Juni 2024 (Sa) 20 Uhr Innsbruck, Treibhaus
9. Juni 2024 (So) 19.30 Uhr Hohenems, Salomon-Sulzer Saal

2023

13. Dezember 2023, 19 Uhr / PLATTEN-PRÄSENTATION / Konzert | Lesung | Ausstellung

Im Rahmen der Platten-Präsentation von Komponist WOLFGANG SEIERL –
 Jonkipel – eine Annäherung an das Werk von Gert Jonke –  mit Gina Mattiello (Stimme) & Lena Fankhauser ( Viola)
ist auch Susanna Ridler mit einer circa 15 minütigen Solo-Performance ihrer GERT JONKE – CD Geometrie der Seele zu Gast im Literaturhaus.

Mit herzlichem Dank an Wolfgang Seierl für die Einladung!

Konzert:
Gina Mattiello
Susanna Ridler
Wolfgang Seierl
Lena Fankhauser

Lesung von Julian Schutting

LITERATUR HAUS Wien, 13 12 2023, 19 Uhr

 

26.Oktober 2023, 11 Uhr, Matinee
Komposition / Eröffnungs-Performance mit CLAUDIA SCHUMANN @ More-Ohr Less Festival zum Thema „WALLE WALLE“

ÜBERWÄLTIGT VOM ZAUBER.
WortTonBild-Zwischenrufe nach Goethe.

Gemeinsam mit der bildenden Künstlerin Claudia Schumann (Text, Stimme, Objekte/Bilder)

Die erste Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen greift das Festivalmotto Walle Walle auf und nimmt den Zauberlehrling als Ausgangspunkt.
Goethes Text wird konterkariert durch einen Text von Claudia Schumann, der einen kritischen Transfer in eine zeitgenössische Lesart vollzieht. In ihrer Komposition verarbeitet Susanna Ridler das Gedicht des Zauberlehrlings in elektronisch dramatischen Traumbildern, in welchen dieser gierig nach den Sternen greifend – überwältigt vom Zauber(n) und den gerufenen übermächtig gewordenen Geistern – verloren (unter) geht.

Eröffnung & Live Performance am 26.Oktober, Matinee, 11 Uhr, im Wohnzimmer Kunstverein Baden bei Wien, Beethovengasse 7
(Performance-Dauer etwa 20 Minuten)

 

04-08. Oktober 2023
Kompositionsauftrag für „DIE LESENDEN KÜNSTE & ILSE AICHINGER HAUS“

@ Versatorium – Verein für Gedichte und Übersetzen am Modenapark

Während einer intensiven  4-tägigen Lese-Werkstatt zum gemeinsamen lesen & interpretieren ausgewählter Ilse Aichinger Texte, stelle ich meine im Vorfeld dazu entstandenen kompositorischen Ideen vor und experimentiere gemeinsam mit den Teilnehmer*innen in kurzen Interventionen komponierte „Sprechchor“ – Passagen.
Am 7. Okober, 19 -21 Uhr als öffentliche Werkstatt für Interessierte zugänglich: Am Modenapark 8-9, 1030 Wien

 

Konzert beim Festival liTONale

Nach 2 jähriger Lockdown-bedingter Pause endlich wieder ein „GEOMETRIE DER SEELE“ – Konzert.

Diesmal im Duo mit WOLFGANG PUSCHNIG, unsere quasi nachgeholte CD – Präsentation in Klagenfurt –
im Rahmen des wunderbaren  liTONale – Festival für Sound & Poetry

 

CD- Präsentation im Porgy & Bess, 04 Feb 2021, Wolfgang Puschnig, Susanna Ridler

 

WELT AUS DEM TAKT / WERELD UIT DE MAAT


Videoproduktion
zum Kompositionsauftrag von „Vlaams-Nederlands Huis deBuren”, als Teil des Projekts “Besmette Stad/Befallene Stadt”.

„WELT AUS DEM TAKT“ ist Susanna Ridlers‘ künstlerische Antwort auf den Text „Der Rückzug“ aus dem Gedichtband „Besetzte Stadt“ von Paul van Ostaijen. Es ist Ergebnis ihrer Reflexion über die Welt im Jahr 2021- plötzlich „besetzt“ von einem Virus, das den Takt der gesamten Welt bis zum Stillstand dominierte und auf unkalkulierbare Art und Weise bestimmte. Zum Rückzug gezwungen, fand sich das Individuum konfrontiert mit Einsamkeit, deren Geselle nur noch die Angst vor dem Zustand der Welt war. Verwoben wurden Auszüge aus Paul van Ostaijens’ Original Text (entstanden zur Zeit des 1. Weltkrieges) – mit eigenen erweiterten Text-Gedanken.

Komposition, Dramaturgie, erweiterter Text, Video: Susanna Ridler
Original Text: Paul van Ostaijen aus dem Gedicht „de Aftocht“
Übersetzung von de Aftocht: Hans-Jürgen Bulkowski

LINE UP
SUSANNA RIDLER: Stimme
MATTHIJS DE RIDDER: Stimme
ANNA EBLE, WILLEM BONGERS-DEK, MARLEEN NAGTEGAAL: Sprech-Chor

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Im Video verwendetes Fotomaterial:
Fotos Konzert  live in Berlin WABE/Haus der Poesie: ©gezett
Foto von Paul van Ostaijen: © Vlaams-Nederlands Huis deBuren
Alle anderen Fotos: ©susannaridler

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http://www.deburen.eu           http://www.besmettestad.eu         http://www.matthijsderidder.org

2022

  • Materialsammlung für Filmmusik von neuem Dokumentarfilm der Regisseurin Maria Arlamovsky
  • Teilnahme an Spitfires‘ Filmmusik-Wettbewerb: Musik zu einer 2-minütigen Szene der Netflix-Serie „Bridgerton“ 

2021/22

WELT AUS DEM TAKT (WERELD UIT DE MAAT) / Kompositionsauftrag mit Uraufführung in Berlin

Auftragswerk von „Vlaams-Nederlands Huis deBuren”,  als Teil des Projekts “Besmette Stad/Befallene Stadt”:
Basierend auf dem Gedicht „De Aftocht„/“Der Rückzug“ von Paul van Ostaijen schrieb Susanna Ridler die Komposition „WELT AUS DEM TAKT“ – ein Musikalisches Minidrama für Frauensprechstimme (native deutsch, niederländisch mit Akzent), Männersprechstimme (native niederländisch, deutsch mit Akzent), Elektronik und Sprech-Chor

Uraufführung: 28. April 2022 im Rahmen von Paul van Ostaijen: „De Aftocht / Der Rückzug“
Eine Veranstaltung des Hauses für Poesie in Kooperation mit deBuren, der Paul van Ostaijen-Gesellschaft, Europäisches Laboratorium e. V. und Explore the North im Kulturhaus Wabe Berlin

Foto: ©gezett

 

Anlässlich des 125. Geburtstages des Dichters Paul van Ostaijen und der Coronakrise untersuchten die flämisch-niederländische Organisation „Vlaams-Nederlands Huis deBuren” und die Paul van Ostaijen-Gesellschaft ab März 2020 in dem Projekt Besmette Stad/Befallene Stadt die Parallelen zwischen der Krise, in der sich die Welt nach dem Ersten Weltkrieg befand, und den Krisen, denen wir ausgesetzt waren. Etwa 150 Künstler*innen verschiedenster Kunstsparten haben sich mit bezette stad auseinandergesetzt. Darüberhinaus wurde 2021 der finale umfangreiche Gedichtteil „de Aftocht“/“Der Rückzug als Auftragswerk an KünstlerInnen verschiedener Sparten vergeben.

Derzeit Videoproduktion zu WELT AUS DEM TAKT …. folgt 2023 auf Youtube
Weitere Infos zum Projekt: www.besmettestad.eu

Susanna Ridler: Komposition, Electronics, Looper, Stimme
Matthijs de Ridder: Stimme
Anna Eble, Willem Bongers-Dek, Marleen Nagtegaal: Sprech-Chor

Foto: ©gezett

CD RELEASE „Poesie der Komponistinnen“

CD RELEASE „Poesie der Komponistinnen“ am 3. September 2021 /
Produktion: Irene Suchy & maezenatentum.at / Label: CAPRICCIO

Susanna Ridler ist bei diesem außergewöhnlichen CD-Projekt mit 2 Kompositionen vertreten:
Titel: „Mahlers’ Anna“ & „Tanz, Spieluhr!“ (nach Gedichten von Sophie Reyer zu den Komponstinnen Anna Mahler und Olga Neuwirth)

Es ist die erste poetisch-kompositorische Enzyklopädie des Musikschaffens der Frauen, von der Vergangenheit bis in die Gegenwart.
Tauchen Sie ein in die große Tradition komponierender Frauen, erdichtet und komponiert von den führenden Zeitgenossinnen aus Österreich.

CD Poesie der Komponistinnen
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digital

Kompositionsauftrag mäzenatentum.at

Kompositionsauftrag für Das Vokalensemble der Reihe Zykan +
– Vertonung des Gedichts „noch ana sindflud“ von H.C. Artmann

URAUFFÜHRUNG am 29.Juli 2021 beim WIENER KULTURSOMMER
29.7.2021 Bühne Muthsamgasse, 1140 Wien, 18.30 Uhr
https://kultursommerwien.at/

Das Vokalensemble der Reihe Zykan +
Anna Hauf
Johanna Zachhuber
Gernot Henrich
Richard Klein
Gebhard Hegemann

Noch ana Sindflud – Acapella- Maßnahmen gegen den Stillstand
Ein a capella Programm für die Vorstadt, für Junge, und alle anderen, bestimmt nicht humorfrei, mit vergnüglichen Erkenntnissen, die sich als erstaunlich relevante Antworten auf die brennenden Fragen der Zeit herausstellen.

Mit Musik von:
Otto M. Zykan, Susanna Ridler und Michael Mautner
Nach Texten von H.C. Artmann, Helmut Heißenbüttel, Wolfgang Bauer und Kurt Schwitters

(Danke an Rosa Pock und ORF/Ö1 für die freundlicher Genehmigung,
die originale Tonaufnahme von H.C. Artmanns Lesung „noch an sindflud“, 1993 –
für die Komposition musikalisch zu verarbeiten)

Porträt in Wiener Zeitung

Im April erschien im „Wiener Journal“ der Wiener Zeitung von Redakteur Christoph Irrgeher eine sehr schöne Portät-Serie über 5 KomponistInnen: „HAST DU TÖNE!“

Porträtiert wurden Julia Purgina, Tristan Schulze, Gerald Resch, Judit Varga und Susanna Ridler

Fotos: © Christoph Liebentritt

„Komponieren im Heute“ hier lesen
Artikel als PDF-Datei

CD RELEASE GEOMETRIE DER SEELE, Hommage an den Dichter GERT JONKE

GEOMETRIE DER SEELE
Musikalische Hommage von Susanna Ridler an den Dichter Gert Jonke (1946-2009)

GEOMETRIE DER SEELE | CD Cover

Susanna Ridlers brandneue CD GEOMETRIE DER SEELE wurde auf der Longlist 1/2021 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik – Rubrik „GRENZGÄNGE“ nominiert!

zur Longlist

Vorstellung der CD in den Ö1/Spielräumen am 28.1, 17:30 Uhr von Andreas Felber

Spielräume

CD Vorstellung auf RADIO KLASSIK von Ursula Magnes:

Hier zum Nachhören…

Zeitschrift „Kultur“ aus Vorarlberg, Peter Füssl:
(…) Dabei wirkt die vielgestaltige, stilübergreifende Musik – frei Improvisiertes, Jazziges, Vokalartistisches bis hin zu elektronisch generiertem Orchestralem – keineswegs nur untermalend, sondern vielmehr kommentierend, interpretierend und in gewisser Weise auch die Worte erhellend. Im besten Falle gelingt ein sich wechselseitiges Emporschrauben der Deutungsebenen. Nicht weniger eindrucksvoll sind die dreisätzige Sonate „Radio Jonke“ – in der er sich als „heimlicher Musiker“ outet – und das 15 Minuten lange viersätzige, ungemein schräge Melodrama „Chlorophyllklangpulverstaub oder Die Erforschung des botanischen Tongewebes“. Für aufgeschlossene Musikfreunde ist dieses Album eine wahre Wundertüte, aber auch Jonke-Kennern bietet sie Überraschendes, da Susanna Ridler von der Gert-Jonke-Gesellschaft die Möglichkeit erhielt, im Arbeitszimmer des großen Dichters herumzustöbern, wo sie auf großartige, bislang unveröffentlichte Trouvaillen gestoßen ist, die sie für ihr faszinierendes, Aufmerksamkeit forderndes und verdienendes Meisterwerk verwenden durfte.

hier zum Nachlesen …

Kurier, Werner Rosenberger:
(…) Vom Jazz-Trio bis zur orchestral anmutenden Filmmusik wird so Jonkes Kosmos bei dieser musikalisch-literarischen Klangforschungsreise ganz anders erfahrbar, anders hörbar.****

Review von Hannes Schweiger, CD Präsentation im Porgy & Bess:
(..) Vokalexploratorin und Komponistin Susanna Ridler, die derzeit vermutlich relevanteste österreichische Künstlerin an der Schnittstelle Literatur und Musik, untersucht seit Jahren die Konjugation zwischen ihrer Klangrede und der Sprachkunst Jonkes. Sie fand eine aufregend eigenständige Lesart in bestem Einvernehmen von Sprache und Musik, die die Musikalität des Dichters und seiner „Text-Duren“ betont. „Geometrie der Seele“ nennt die Musikerin ihr Brevier-Tribut an Gert Jonke. Akribisch selektiert aus veröffentlichten respektive unveröffentlichten Texten. Teils gesprochen von Jonke selbst. Seine Stimme ist wesentlicher Kristallisationspunkt. Sozusagen der vierte Player. (..)
Jonke hielt einmal fest, dass der Planet dereinst zusätzlich von einer Klanghülle, Musikhülle, Musikatmosphäre umgeben sein wird. Was wäre das für eine Aussicht. Ridler/Puschnig/Herbert taten es jedenfalls eindrucksvoll mit den Texten Jonkes. Ein heimlicher und drei unheimliche MusikerInnen. Grammatik der Emotionen.

hier zum Nachlesen …

Wiener Zeitung, Christoph Irrgeher
(..) Mal lässt sie das Dichterwort über sphärische Orchestermusik schweben, mal durchwirken die Jonke-Sätze elektronische Klangräume, mal sind sie der Katalysator für spontane Jazzkonversationen im Trio mit Wolfgang Puschnig (Saxofon) und Peter Herbert (Kontrabass). Entsprechend abwechslungsreich nimmt sich Ridlers Album „Geometrie der Seele“ aus, eine Art Sammelwerk der Vorjahre, das sie zum durchdachten Großprogramm geformt hat. Bei aller Subtilität kommt der Schalk nicht zu kurz: Man lausche etwa der Anekdote vom aufmüpfigen, derben Mund, der sich von seinem Eigner mit den Worten lossagt: Sei ruhig, du Hund / Ich bin der Mund!

hier zum Nachlesen …

Mica Interview mit Michael Ternai zur CD:

zum Interview

Pressestimmen zur CD

zu den Pressestimmen

Video Snippets Concert  4. 02. 2021

Porgy CD-Präsentation 4.2.2021

CD Presentation  4. 02. 2021

CD online kaufen
GEOMETRIE DER SEELE
GERT-JONKE-GESELLSCHAFT

Vergangene Einträge

Auftragskompositionen 2019/20

Im Auftrag von Maezenatentum.at –
Forschungstransfer in Wissenschaft und Kunst:

2 Radiokompositionen für das Projekt MUSICA FEMINA

„100 Komponistinnen – 100 Porträts ist eine eindrucksvolle, fundierte Momentaufnahme des musikalischen Schaffens von Frauen in der Musikgeschichte bis in die Gegenwart hinein.“

Am 8.März 2020, 23 Uhr – im Ö1 Kunstradio / Leitung: Dr.phil Irene Suchy

CD geplant

Das Projekt wird unterstützt von

Auftragswerk für die Ukulelistin Elisabeth Pfeiffer
Aloha Sonatine“ / in 3 Sätzen für Ukulele solo

Urauffühung am Sonntag den 19. Jänner 2020 in Lippävirta, Finnland, @ Tropical Winter Festival

EIN ABEND FÜR GERT JONKE am 10. Dez 2018 im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins

Ein Abend für Gert Jonke- | 2018 12 10 | Foto Christian Ruhs

Anlässlich des 10. Todestages des Dichters Gert Jonke, gestalten Susanna Ridler und Markus Hering erstmals einen gemeinsamen Gert Jonke – Abend im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins.

> musikverein.at

Grundlage des Abends bildet Ridlers’ Trio-Projekt „Geometrie der Seele” mit Peter Herbert (Kontrabass) und Wolfgang Puschnig (Altsaxophon, Flöte), basierend auf teils unveröffentlichten Jonke-Texten.

Markus Hering – Rezitation
Susanna Ridler – Komposition, Stimme, Elektronik
Peter Herbert – Kontrabass
Wolfgang Puschnig – Saxophon und Flöte

Mo., 10 Dezember 2018, 20 Uhr

Geometrie der Seele | Musikverein Interiew | PDF
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Kompositionsauftrag | Carinthischer Sommer 2018 | 3 „neue“ Kärntner Lieder für Männer Vokaloktett

Unter dem Programmschwerpunkt
„Lebenszeichen – Kärntner Lieder alt und neu“
wurde  Susanna Ridler eingeladen für das Vokaloktett VieVox neue „Kärntnerlieder“ zu schreiben.

Ridler vertont u.a. Textpassagen von Gert Jonkes einzigem in Dialekt geschriebenem Werk, dem Theaterstück „Damals vor Graz“ und wird sich in stilisierter Manier mit dem Kärntnerlied auseinandersetzen. 

Das Ensemble VieVox, bestehend aus ehemaligen Solisten der Wiener Sängerknaben, bietet Vokalmusik auf höchstem Niveau.

Bernd Hemedinger & Thomas Puchegger, 1. Tenor
Lorin Wey & Michael Richter, 2. Tenor
Gregor Ritter & Matthias Liener, 1. Bass
Armin Radlherr & Akos Banlaky, 2. Bass

URAUFFÜHRUNG 14. August,  20 Uhr, Steinhaus Domenig

VieVox Steinhaus Domenig 2018

„CONNECTED LINES“ Werk für großes Instrumentalensemble + Jazz Trio

Kompositionsauftrag von Peter Burwik/  ensemble XX jahrhundert

Dirigent Peter Burwik & das ensemble XX. jahrhundert spielen Werke von Peter Herbert, Wolfgang Puschnig  & Susanna Ridler

Sonntag, 17. Juni 2018, 20:30 Uhr
Porgy & Bess – 1010 Wien, Riemergasse

exxj

PROGRAMM
Peter Herbert / A, B, C …
Wolfgang Puschnig / ruisseaux (UA)
Susanna Ridler / Wir:ich (UA)

Schneiden sich parallele Gerade tatsächlich in der Unendlichkeit?
Dieses scheinbare Paradoxon lässt sich berechnen.
Aber ist auf die Mathematik Verlass, wenn es um ein Sinnbild geht?
Sind Gleichung und Gleichnis deckungsgleich?
Das ensemble XX. jahrhundert unter Peter Burwik präsentiert zwei Uraufführungen und eine Wiederaufführung von drei höchst unterschiedlichen Grenzgängern der musikalischen Moderne, deren Schaffen sich im Spannungsfeld zwischen improvisierter und fixierter Musik bewegt.
Ob nun Peter Herbert strukturelle Brücken zwischen Sprache und Musik schlägt, Wolfgang Puschnig an einem sich zusehends wie zuhörens verdichtenden Beziehungsgeflecht von musikalischen Linien webt, oder Susanna Ridler im Wechselspiel zwischen Solisten und Ensemble immer neue Spielebenen des Gestaltens von Klangkosmen auftut, steht auf Künstler- wie auf Publikumsseite die Freiheit kreativen Erlebens im Mittelpunkt.

Peter Herbert – Kontrabass
Wolfgang Puschnig – Saxophon
Susanna Ridler – Stimme
ensemble XX. jahrhundert Thomas Frey – Flöten | Sebastian Skocic – Oboe | Theresa Dinkhauser – Klarnetten | Nevena Sunajac – Horn | Aneel Soomary – Trompete | Stefan Thurner – Posaune | Berndt Thurner – Schlagwerk | Le Liu – Klavier | Jue-Hyang Park, Robert O. Nzekwu – Violine | Andjela Sibinowic – Viola | Klara Ausserhuber – Cello | Harald Jäch – Kontrabass
Dirigent: Peter Burwik

Eine Co-Produktion von exxj und Porgy & Bess

Herzlichen Dank für die Kompositionsförderung
Wienkultur

Hannes Schweiger über „Wir:ich“

In Susanna Ridlers Komposition „Wir:ich“ formten sich aus leisen Geräuschereignissen kunstvoll verschachtelte, feinstoffliche Motive, einer ständigen Permutation und Modulation unterliegend, zu aufregender Architektur, gängig wie bizarr, die zudem durch jazzimmanente rhythmischen Variabilität in tänzelnde Schwingung versetzt wurde. Zunächst war nur dem Ensemble das Feld überlassen, ehe Puschnig exzentrische Ausfransungen mit geschmeidigen Melodiekürzel umgarnte. Ridler verfeinerte mit pointierten Lautimprovisationen, teils unterstützt von wohldurchdachten Elektronikeffekten, mit und ohne Ensemble, die Ereignishaftigkeit und ließ Spontaneität Einzug halten. Fein austariert war das Wir:ich-Verhältnis und versprühte Wagemut, Farbigkeit, Bewegungsenergie.

gesamte Kritik lesen

GEOMETRIE DER SEELE / WIEN-PREMIERE: am 9.Jänner 2018

im  Porgy & Bess, 20:30 Uhr
(Konzert wird für CD Produktion 2018  aufgezeichnet)

Texte und notiertes Material werden im freien improvisatorischen „Trialog“ spontan gedeutet, extrapoliert und durch elektronische Klangideen atmosphärisch verdichtet. Mit den Ausnahmemusikern Peter Herbert und Wolfgang Puschnig – die intuitive Klangwelten und Energiefelder zu entwickeln vermögen – werden die Stücke zu Musikräumen, in denen das Geplante und das Spontane miteinander ausdrucksvoll kommunizieren. Komponierte Zuspielungen wie auch liveelektronisch „Gesampeltes“ erweitern das „Trio“ um ein klangliches Element.

Foto by Elmar Bertsch

Foto by Elmar Bertsch

Susanna Ridler: Komposition, Stimme, Sounds, Live-Sampling
Peter Herbert: Kontrabass
Wolfgang Puschnig: Altsaxofon, Flöte

24. Oktober 2017 in Bleiburg @ Werner Berg Museum

20:00 Uhr
(inklusive Besuch der Ausstellungen „Gottfried Helnwein-Kind“  und „Werner Berg-Kinder“)

Gert Jonke-Gesellschaft:Ridlers performativer Stil bzw. ihre Herangehensweise an die Vertonung und Interpretation von Texten scheinen uns geradezu ideal, um der hohen Musikalitat in Jonkes Sprachkompositionen einerseits und seinen phantastischen Erfindungen uber das Phanomen Zeit und Musik andererseits gerecht zu werden.“

BACHMANN PREIS – Eröffnung: Susanna Ridler & Wolfgang Puschnig im Duo

5. Juli 2017 / @ BACHMANN PREIS – Eröffnung: Susanna Ridler & Wolfgang Puschnig im Duo

URAUFFÜHRUNG „GEOMETRIE DER SEELE“

18. Mai 2017 / im Rahmen des LITERATURFEST SALZBURG @ JAZZIT:
URAUFFÜHRUNG „GEOMETRIE DER SEELE“
im Trio mit Peter Herbert & Wolfgang Puschnig
über unveröffentlichte  Gert Jonke-Texte

In Ihrem Trio-Projekt „GEOMETRIE DER SEELE“ mit Peter Herbert (Kontrabass) und Wolfgang Puschnig (Saxophon, Flöte) – vertont Komponistin & Vokalistin Susanna Ridler grossteils unveröffentliche Textfragmente des Schrifstellers Gert Jonke.
Texte und notiertes Material werden im freien improvisatorischen „Trialog“ spontan gedeutet, extrapoliert und durch elektronische Klangideen atmosphärisch verdichtet.

Susanna Ridler: Komposition, Stimme, Loops & Sounds
Peter Herbert: Kontrabass
Wolfgang Puschnig: Saxophon, Flöte
mit  unveröffentlichten Texten von Gert Jonke /mit freundlicher Genehmigung von
Ingrid Ahrer & der Gert Jonke-Gesellschaft

(c) erika mayer

© erika mayer

Die Komposition wurde gefördert durch:

Konzertkritiken

Ö1 Kulturjournal, Karin Buttenhauser:
Eine Uraufführung hatte das 10. Literaturfest Salzburg auch im Programm.
Dee Vokalistin Susanna Ridler interpretierte Textpassagen des verstorbenen Autors Gert Jonke.
Mantraartig.  Virtuos mit der Stimme und mit der Technik spielend und mit Hilfe der Musiker Wolfgang Puschnig und Peter Herbert.

SALZBURGER NACHRICHTEN

Konzertkritik SALZBURGER NACHRICHTEN

Auftragswerk zur GERT JONKE-PREIS VERLEIHUNG, Musilmuseum Klagenfurt

19. März 2017 | Musilmuseum Klagenfurt:

„Sternenstaubhimmelwärts“, eine „Sprach-Musik-Klang-Installation“ als Auftragswerk der Gert Jonke Gesellschaft.
Eine mit Hilfe verschiedener avancierter Techniken der Textbehandlung und studiotechnischer Soundbearbeitung, wie auch der Einbindung kurzer von Ridler komponierter orchestraler Aphorismen entstandenes Hör-Stück. Eine wundersame Klangreise.

Der diesjährige – in der Sparte Prosa – verliehene Gert Jonke-Preis ging an den schweizer Literaten  Paul Nizon!

Das Musil-Museum wurde zu einem Kunst-Garten umgestaltet,
 mit Werken von Silvia Bischof, Katharina Manojlovic, Franz Moro,
Martin Polasek, Peter Pongratz, Nurith Wagner-Strauss und Gerd Wucherer.

elmar bertssch
elmar bertssch

Kärntner Kronenzeitung/Irina Lino:
Zwei Stunden im Zeichen eines würdigen Preisträgers abgerundet von „blühender“ Gemeinschaftsschau im Musil-Museum, wo Susanna Ridlers botanisches Musik-Ton-Gesang-Gewebe Jonkes surrealen Pflanzenkosmos kongenial düngte.“

Die Ausstellung läuft  bis Juli 2017!

URAUFFÜHRUNG „Chlorophyllklangpulverstaub…“

Kammermusikwerk in Kooperation mit dem Ensemble XX. jahrhundert unter der Leitung von PETER BURWIK:
„Chlorophyllklangpulverstaub oder: die Erforschung des botanischen Tongewebes“   – basierend auf   zum Teil  unveröffentlichten  Texten von GERT JONKE!

Der große Literat Gert Jonke wäre 201670 Jahre alt geworden.
 Aus diesem Anlass schrieb Komponistin und Vokalistin Susanna Ridler ein Kammermusikstück für das ensemble XX. jahrhundert, in dem Sie Passagen verschiedener Jonke-Werke mit zum Teil unveröffentlichen Texten aus Jonkes Oeuvre dramaturgisch verknüpft.
Erzählt und vertont wird die Geschichte eines Beamten des Wissenschaftsministeriums, der den Auftrag erhält, das in weiten Teilen der Bevölkerung unbekannt gebliebene Phänomen der Musikerzeugungsfähigkeit pflanzlicher Musikanten zu erforschen. Eine wundersame Reise in surreale Pflanzenklangkosmen.

Die Uraufführung ist eingebettet in einen spannendenvon Dirigent Peter Burwik programmierten – Konzert-Abend:

„Gegen den Mainstream!“
mit Werken von Dirk D’Ase (auch eine Uraufführung), Franz Koglmann und Susanna Ridler

5. Dezember 2016

7. Dezember 2016, 19.30 Uhr / das OFF-Theater, Wien

Im Mittelpunkt dieses Konzertes von Peter Burwik und seinem ensemble XX. jahrhundert stehen drei Künstler, deren Schaffen sich nicht stromlinienförmig einpasst in den Windkanal des Mainstreams. Dirk D’Ase kam bereits während seiner Studienzeit mit außereuropäischer Musikkultur in Berührung. Ein weiterspinnender Prozess von Übermalungen des musikalischen Materials kennzeichnet seine Position zwischen standardisierter Ästhetik und schablonisierter Stilistik. Franz Koglmann bewegt sich von seinen künstlerischen Anfängen an zwischen skriptuell fixierter und improvisierter Musik. Seine lebenslange Faszination für Duke Ellington, einen Gratwanderer der Jazz-Geschichte – spiegelt sich in seiner Komposition „Fruits of Solitude“ wieder. Neben der hörbaren Verwurzelung im Jazzidiom schwingt die kühle Distanz impressionistischer Harmonien mit. Die Vokalkünstlerin Susanna Ridler verarbeitet ihre genreübergreifenden künstlerischen Erfahrungen zu hintergründigen Mikrokosmen. Ihre neueste Arbeit basiert auf unveröffentlichen – Texten von Gert Jonke. Die Komponistin unternimmt, ihre Stimme mit dem Live-Klang des ensemble XX. jahrhundert und Elektronik verschmelzend, eine wundersame Reise in surreale Pflanzenklangkosmen. (Peter Burwik)

Programm

Dirk D’Ase              „Painting Over Overpainting“ (2016, Uraufführung)
Franz Koglmann   „Fruits of Solitude“ (2016)
——————————————————–

Susanna Ridler      „Chlorophyllklangpulverstaub oder:
                                  Die Erforschung des botanischen Tongewebes“ (2016, Uraufführung)

exxj…. ensemble XX. jahrhundert

Flöte – Renate Linortner |
Oboe – Gernot Jöbstl |
Klarinette – Petra Stump-Linshalm |
Fagott – Andreas Stocker |
Horn – Andrej Kasijan |
Schlagzeug – Harald Demmer |
Klavier – Le Liu |
Violine – Natalija Polukord, Marianna Oczkowska |
Viola – Daniel Moser |
Violoncello – Stefanie Prenn

Peter Burwik, Dirigent

Karten: € 18 / € 12 (Mitglieder), incl. ein Getränk
Zum Ausklang des Abends haben Sie in der Bar des Theaters Gelegenheit zum Gesprach mit den Kunstlern und Mitwirkenden dieses Abends.

„das OFF-Theater“, 1070 Wien, Kirchengasse 41
Reservierungen unter exxj@exxj.net  oder  info@koer.at
Weitere Informationen: http://exxj.net

POCKET SESSION ( No. 4) in der VOTIVKIRCHE

Mittwoch, 24. August 2016
Beginn: 19 Uhr/ Einlaß ab 18.30 Uhr
Begrenzte Platzwahl, Anmeldung erbeten 
unter info@koer.at
Wir sammlen dieses Mal freiwillige Spenden für die Vinzirast.

Susanna Ridler: Komposition, Stimme, Elektronik, Pocket-Orchester, Looper
Silvia Bischof: Installation, Objekte

Susanna Ridler’s 2015 gestartete Mini-Konzert-Reihe „POCKET SESSION“, eine musikalische Werkstatt im öffentlichen Raum – in Form einer 30-45 minütigen Solo oder Duo Session –
findet diesmal im besonderen Ambiente der VOTIVKIRCHE statt.
Und erstmals  im künstlerischen Dialog mit einer bildenden Künstlerin – der Bildhauerin SILVIA BISCHOF.
Gemeinsame inhaltliche Grundlage bilden Texte von GERT JONKE.

Über Pocket Session

In unregelmäßigen Abständen werden Solo oder mit verschiedenen musikalischen PartnerInnen Zwischenstadien neuer Kompositionen oder musikalische Ideen im spontanen Dialog präsentiert. Hier stehen dem musikalischen und inhaltlichen Experimentieren, als auch dem technischen Experimentieren mit elektronischem Equipment und anderen Klangmitteln alle Türen offen.
Bei jeder Pocket Session werden für karitative Zwecke (freiwillige) Spenden gesammelt.

POCKET SESSION No 3

im Duo mit  SOPHIE HASSFURTHER– am 30. November im „auferstanden“

Textauszüge aus Schnitzler’s Anatol, ein  Falter-Artikel zum Thema Datenschutzsowie ein Österreichisches Wörterbuch, bilden diesmal die inhaltliche Grundlage für das musikalische Experimentieren. Und es wird lustig!

Sophie Hassfurther: Tenorsaxophon, Flöte
Susanna Ridler: Stimme, Looper, Sounds

Montag, 30. November 2015, Beginn 18:00 Uhr/Einlaß 17:30 Uhr
Ort: auferstanden,  Neubaugasse 86, 1070 Wien

Freie Spende / Wir sammeln diesmal für die Flüchtlinge im Kurierhaus in der Lindengasse 1070 Wien und für die Wiener Gruft. Maximal 30 Plätze // Anmeldung erbeten unter info@koer.at Kooperationspartner: „Zum Johann„/ „Raum Akustik„/

mehr zu POCKET SESSION

POCKET SESSION No 2

im Duo mit ARNE MARSEL – Electric Wind Instrument /
Susanna Ridler – Stimme, Loops

Freitag, 22. Mai, Beginn 18:30 Uhr
„Pocket“ Spende für Caritas/Nepal-Hilfe & die Initiative gegen Unrecht/Flüchtlings-Rettung im Mittelmeer

Pocket Session No 1: Susanna Ridler Solo

Stimme, Loops, Live Elektronik

Freitag, 13.März 2015, Beginn 18:30 Uhr

Uraufführung & Konzert  im Rahmen der GERT JONKE-PREIS VERLEIHUNG 2015

Sonntag, 22. März 2015, 11 Uhr, im  Stadttheater Klagenfurt:

„Weil die Erinnerung an Dich…“
Eine literarisch-musikalische Paraphrase über Gert Jonkes Gedicht „Hier die Landkarte“

Susanna Ridler, Komposition, Stimme und Elektronik
Peter Herbert, Kontrabass
Wolfgang Puschnig, Flöte

Anläßlich der Verleihung des dritten Gert Jonke-Preises hat die Gert Jonke-Gesellschaft an Susanna Ridler einen Auftrag zu einer literarisch-musikalisch-performativen Auseinandersetzung mit Gert Jonkes lyrischem Schaffen vergeben.  Ridlers performativer Stil bzw. ihre Herangehensweise an die Vertonung und Interpretation von Texten scheinen der Gert-Jonke-Gesellschaft geradezu ideal, um der hohen Musikalität in Jonkes Sprachkompositionen einerseits und seinen phantastischen Erfindungen über das Phänomen Zeit und Musik andererseits gerecht zu werden.
Nach Prosa 2011 und Dramatik 2013 wurde der dritte Gert Jonke-Preis 2015
in der Sparte Lyrik an JULIAN SCHUTTING vergeben.

Farb-Fotos Copyright: Martin Polasek
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