News

24. Oktober / Konzert „GEOMETRIE DER SEELE“  im Werner Berg Museum, Bleiburg
Trio mit  Peter Herbert,  Kontrabass  &  Wolfgang Puschnig, Altsaxophon, Flöte

  ….  Kompositionen über grossteils unveröffentlichte Texte  von Gert Jonke …

____________________________________________________________________________________________

5.Juli/ @ BACHMANN PREIS – Eröffnung: Susanna Ridler & Wolfgang Puschnig im Duo

Zur Eröffnung des Bachmann-Preises werden Susanna Ridler und Wolfgang Puschnig neue Kompositionen mit zum Teil unveröffentlichten Texten von Gert Jonke interpretieren.
Susanna Ridler (Komposition, Stimme, Elektronik, Looper) bewegt sich stilistisch zwischen Jazz, Elektronik und klassischer Moderne. Wolfgang Puschnig (Altsaxon, Flöte)  ist einer der marakantesten Jazzinstrumentalisten seiner Generation. Ridlers atmosphärisch dichte Kompositionen weisen eine erzählerische Komponente auf, welche den Dialog mit der herausragenden Stilistik Puschnigs sucht. So werden die Stücke zu Musikräumen, in denen das Geplante und das Spontane so impulsiv wie poetisch miteinander kommunizieren.  Jonkes surreale Fantasiewelten, welche in diesen unveröffentlichten Text-Fragmenten durchschimmern, prägen natürlich den Ausdruck dieser Musik.

20:30 @ ORF Theater Klagenfurt

 


____________________________________________________________________________________________

 

Konzertkritik SALZBURGER NACHRICHTEN

 

Ö1 Kulturjournal, Karin Buttenhauser:
Eine Uraufführung hatte das 10. Literaturfest Salzburg auch im Programm.
DIe Vokalistin Susanna Ridler interpretierte Textpassagen des verstorbenen Autors Gert Jonke.
Mantraartig.  Virtuos mit der Stimme und mit der Technik spielend
und mit Hilfe der Musiker Wolfgang Puschnig und Peter Herbert.

 

       ______________________________________________________________________________________________

18. Mai / im Rahmen des LITERATURFEST SALZBURG @ JAZZIT:
URAUFFÜHRUNG „GEOMETRIE DER SEELE“
im Trio mit Peter Herbert & Wolfgang Puschnig/ über Unveröffentlichte  Gert Jonke-Texte

In Ihrem Trio-Projekt „GEOMETRIE DER SEELE“ mit Peter Herbert (Kontrabass) und Wolfgang Puschnig (Saxophon, Flöte) – vertont Komponistin & Vokalistin Susanna Ridler grossteils unveröffentliche Textfragmente des Schrifstellers Gert Jonke.
Texte und notiertes Material werden im freien improvisatorischen „Trialog“ spontan gedeutet, extrapoliert und durch elektronische Klangideen atmosphärisch verdichtet.

Susanna Ridler: Komposition, Stimme, Loops & Sounds
Peter Herbert: Kontrabass
Wolfgang Puschnig: Saxophon, Flöte
mit  unveröffentlichten Texten von Gert Jonke /mit freundlicher Genehmigung von
Ingrid Ahrer & der Gert Jonke-Gesellschaft

c: dermaurer_h.waldner_c.ruhs

Die Komposition wird gefördert durch:
2d4995cd-3f57-4517-9e6b-c66ddfc3270c


  _________________________________________________________________________________________________

 

19. März / Musik zur GERT JONKE-PREIS VERLEIHUNG, im Musilmuseum Klagenfurt:

Der diesjährige – in der Sparte Prosa – verliehene Gert Jonke-Preis
wurde am Sonntag an den schweizer Literaten  Paul Nizon überreicht!

Im Auftrag der Gert Jonke-Gesellschaft, hat Ridler anlässlich der Preis-Verleihung und der Ausstellung mit dem gleichnamigen Titel Ihrer Komposition „Chlorphyllklangpulverstaub oder: Die Erforschung des botanischen Tongewebes“ – ein „Sprach.Musik.Klangwerk“ geschrieben und produziert, das als „Pflanzenmusik“ – Installation eine wundervolle (vom Stadtgarten Klagenfurt gesponserte ) „Pflanzentisch“ – Skulptur bespielt.

elmar bertssch

Das Musil-Museum wurde zu einem Kunst-Garten umgestaltet,
 mit Werken von Silvia Bischof, Katharina Manojlovic, Franz Moro,
Martin Polasek, Peter Pongratz, Nurith Wagner-Strauss und Gerd Wucherer.


Kärntner Kronenzeitung/Irina Lino:

Zwei Stunden im Zeichen eines würdigen Preisträgers abgerundet von „blühender“ Gemeinschaftsschau im Musil-Museum, wo Susanna Ridlers botanisches Musik-Ton-Gesang-Gewebe Jonkes surrealen Pflanzenkosmos kongenial düngte.“

Die Ausstellung läuft  bis Juli 2017!

 

___________________________________________________________________________________________________

2016

7.Dez.2016/ URAUFFÜHRUNG
Kammermusikwerk in Kooperation mit dem Ensemble XX. jahrhundert unter der Leitung von PETER BURWIK:

41950af6-9b9d-49b8-ad09-12fcf444370eChlorophyllklangpulverstaub 
oder:
die Erforschung des botanischen Tongewebes“   – basierend auf   zum Teil  unveröffentlichten  Texten von GERT JONKE!

Der große Literat Gert Jonke wäre 201670 Jahre alt geworden.
 Aus diesem Anlass schrieb Komponistin und Vokalistin Susanna Ridler ein Kammermusikstück für das ensemble XX. jahrhundert, in dem Sie Passagen verschiedener Jonke-Werke mit zum Teil unveröffentlichen Texten aus Jonkes Oeuvre dramaturgisch verknüpft.
Erzählt und vertont wird die Geschichte eines Beamten des Wissenschaftsministeriums, der den Auftrag erhält, das in weiten Teilen der Bevölkerung unbekannt gebliebene Phänomen der Musikerzeugungsfähigkeit pflanzlicher Musikanten zu erforschen. Eine wundersame Reise in surreale Pflanzenklangkosmen.

Die Uraufführung ist eingebettet in einen spannendenvon Dirigent Peter Burwik programmierten – Konzert-Abend:

„Gegen den Mainstream!“
mit Werken von Dirk D’Ase (auch eine Uraufführung), Franz Koglmann und Susanna Ridler

7. Dezember 2016, 19.30 Uhr / das OFF-Theater, Wien

Im Mittelpunkt dieses Konzertes von Peter Burwik und seinem ensemble XX. jahrhundert stehen drei Künstler, deren Schaffen sich nicht stromlinienförmig einpasst in den Windkanal des Mainstreams. Dirk D’Ase kam bereits während seiner Studienzeit mit außereuropäischer Musikkultur in Berührung. Ein weiterspinnender Prozess von Übermalungen des musikalischen Materials kennzeichnet seine Position zwischen standardisierter Ästhetik und schablonisierter Stilistik. Franz Koglmann bewegt sich von seinen künstlerischen Anfängen an zwischen skriptuell fixierter und improvisierter Musik. Seine lebenslange Faszination für Duke Ellington, einen Gratwanderer der Jazz-Geschichte – spiegelt sich in seiner Komposition „Fruits of Solitude“ wieder. Neben der hörbaren Verwurzelung im Jazzidiom schwingt die kühle Distanz impressionistischer Harmonien mit. Die Vokalkünstlerin Susanna Ridler verarbeitet ihre genreübergreifenden künstlerischen Erfahrungen zu hintergründigen Mikrokosmen. Ihre neueste Arbeit basiert auf unveröffentlichen – Texten von Gert Jonke. Die Komponistin unternimmt, ihre Stimme mit dem Live-Klang des ensemble XX. jahrhundert und Elektronik verschmelzend, eine wundersame Reise in surreale Pflanzenklangkosmen. (Peter Burwik)

Programm

Dirk D’Ase              „Painting Over Overpainting“ (2016, Uraufführung)
Franz Koglmann   „Fruits of Solitude“ (2016)
——————————————————–

Susanna Ridler      „Chlorophyllklangpulverstaub oder:
                                  Die Erforschung des botanischen Tongewebes“ (2016, Uraufführung)


exxj…. ensemble XX. jahrhundert

exxj-hoch-small
Flöte – Renate Linortner |
Oboe – Gernot Jöbstl |
Klarinette – Petra Stump-Linshalm |
Fagott – Andreas Stocker |
Horn – Andrej Kasijan |Schlagzeug – Harald Demmer | Klavier – Le Liu | Violine – Natalija Polukord, Marianna Oczkowska | Viola – Daniel Moser | Violoncello – Stefanie Prenn
Peter Burwik, Dirigent

Karten: € 18 / € 12 (Mitglieder), incl. ein Getränk
Zum Ausklang des Abends haben Sie in der Bar des Theaters Gelegenheit zum Gesprach mit den Kunstlern und Mitwirkenden dieses Abends.

„das OFF-Theater“, 1070 Wien, Kirchengasse 41
Reservierungen unter exxj@exxj.net  oder  info@koer.at
Weitere Informationen: http://exxj.net

2d4995cd-3f57-4517-9e6b-c66ddfc3270c

___________________________________________________________________________________________________

Vorgeschichte zu Susanna Ridlers‘  JONKE ZYKLUS:
Ridler, setzte sich nach Abschluß Ihres Jazz/Elektronik-Projekts (Tonträger: 2008 [koe:r] /2012 „Susystems“), seit 2014 – inspiriert durch einen Kompositionsauftrag des Carinthischen Sommers – intensiv mit dem literarischen Werk des österreichischen Schriftstellers Gert Jonke auseinander. 2016 erhielt Ridler durch die Gert-Jonke-Gesellschaft und Ingrid Ahrer, Regisseurin und Rechteinhaberin der Texte Gert Jonkes, die außergewohnliche Moglichkeit, unveröffentlichte Texte Jonkes als Inspirationsquelle heranzuziehen.  Aus diesen einzigartigen Textfragmenten werden mehrere Kompositionen für verschiedene Besetzungen entstehen:
1. „Chlorophyllklangpulverstaub  
oder:
die Erforschung des  botanischen  Tongewebes“
Kammermusikstück für  Oboe/Engl.Horn,  Klarinette, Fagott, Horn, Streicher,
Stimme & Elektronik.  Dauer ca 30 Minuten.

2. „Sternenstaubhimmelwärts“, eine „Sprach-Musik-Klang-Installation“
Auftragswerk der Gert Jonke Gesellschaft, anlässlich der Gert Jonke -Preis-Verleihung 2017.
Eine mit Hilfe verschiedener avancierter Techniken der Textbehandlung und studiotechnischer Soundbearbeitung, wie auch der Einbindung kurzer von Ridler komponierter orchestraler Aphorismen entstandenes Hör-Stück. Eine wundersame Klangreise.

3. Geometrie der Seele, für Jazz Trio,
Texte und notiertes Material werden im freien improvisatorischen „Trialog“ spontan gedeutet, extrapoliert und durch elektronische Klangideen atmospharisch verdichtet.

___________________________________________________________________________________________________

POCKET SESSION ( No. 4) in der VOTIVKIRCHE

Konzertausschnitt/Improvisation „innervoice“ in der Votivkirche:

 

Mittwoch, 24. August 2016 
Beginn: 19 Uhr/ Einlaß ab 18.30 Uhr
Begrenzte Platzwahl, Anmeldung erbeten
unter info@koer.at
Wir sammlen dieses Mal freiwillige Spenden für die Vinzirast.

Susanna Ridler:
Komposition, Stimme, Elektronik, Pocket-Orchester, Looper
Silvia Bischof:
Installation, Objekte

Susanna Ridler’s 2015 gestartete Mini-Konzert-Reihe „POCKET SESSION“, eine musikalische Werkstatt im öffentlichen Raum – in Form einer 30-45 minütigen Solo oder Duo Session –
findet diesmal im besonderen Ambiente der VOTIVKIRCHE statt.
Und erstmals  im künstlerischen Dialog mit einer bildenden Künstlerin – der Bildhauerin SILVIA BISCHOF.
Gemeinsame inhaltliche Grundlage bilden Texte von GERT JONKE.

Screenshot 2016-09-06 19.08.14
Über Pocket Session

In unregelmäßigen Abständen werden Solo oder mit verschiedenen musikalischen PartnerInnen Zwischenstadien neuer Kompositionen oder musikalische Ideen im spontanen Dialog präsentiert. Hier stehen dem musikalischen und inhaltlichen Experimentieren, als auch dem technischen Experimentieren mit elektronischem Equipment und anderen Klangmitteln alle Türen offen.

Bei jeder Pocket Session werden für karitative Zwecke (freiwillige) Spenden gesammelt.

mehr Infos zur Pocket Session: hier


___________________________________________________________________________________________________

Die Auftragskomposition für die „Internationalen Gluck-Festspiele Nürnberg“  wurde augfrund finanziellen Engpasses seitens des Veranstalters leider abgesagt.

Susanna Ridler wurde von den Int. Gluck-Festspielen eingeladen für 2016 eine Interpretation über Glucks‘ „Echo & Narziss“ zu schreiben. Inhaltlich befasste sich Ridler  mit „Narzissmus als Echo unserer Gesellschaft“ und hätte neben originalem musikalischen und textlichem Material aus Glucks „Echo und Narziss“ auch Auszüge aus Gert Jonkes 1979 erschienen Roman „Der Ferne Klang“ einfliessen lassen.
Die Uraufführung hätte am 25. Juli 2016 in Nürnberg stattfinden sollen.
Susanna Ridler – Komposition, Stimme, Looper, Elektronik
Peter Herbert – Kontrabass,  Wolfgang Puschnig – Saxophon & Flöte

___________________________________________________________________________________________________

2015

ridler03transpPOCKET SESSION No 3, im Duo mit  SOPHIE HASSFURTHER– am 30. November im „auferstanden“

Textauszüge aus Schnitzler’s Anatol, ein  Falter-Artikel zum Thema Datenschutz,
sowie ein Österreichisches Wörterbuch, bilden diesmal die inhaltliche Grundlage
für das musikalische Experimentieren. Und es wird lustig!

Sophie Hassfurther: Tenorsaxophon, Flöte
Susanna Ridler: Stimme, Looper, Sounds

Montag, 30. November, Beginn 18:00 Uhr/Einlaß 17:30 Uhr
Ort: auferstanden,  Neubaugasse 86, 1070 Wien

Freie Spende / Wir sammeln diesmal für die Flüchtlinge im Kurierhaus in der Lindengasse 1070 Wien und für die Wiener Gruft. Maximal 30 Plätze // Anmeldung erbeten unter info@koer.at Kooperationspartner: „Zum Johann„/ „Raum Akustik„/
___________________________________________________________________________________________________

POCKET SESSION No 2, im Duo mit ARNE MARSEL – Electric Wind Instrument /
Susanna Ridler – Stimme, Loops
Freitag, 22. Mai, Beginn 18:30 Uhr
„Pocket“ Spende für Caritas/Nepal-Hilfe
& die Initiative gegen Unrecht/Flüchtlings-Rettung im Mittelmeer
___________________________________________________________________________________________________

Pocket Session No 1: Susanna Ridler Solo – Stimme, Loops, Live Elektronik /
Freitag, 13.März, Beginn 18:30 Uhr

___________________________________________________________________________________________________

Uraufführung & Konzert  im Rahmen der GERT JONKE-PREIS VERLEIHUNG 2015,
Sonntag, 22. März, 11 Uhr, im  Stadttheater Klagenfurt:

„Weil die Erinnerung an
Dich…“

Eine literarisch-musikalische Paraphrase über Gert Jonkes Gedicht „Hier die Landkarte“

Susanna Ridler, Komposition, Stimme und Elektronik
Peter Herbert, Kontrabass
Wolfgang Puschnig, Flöte

Anläßlich der Verleihung des dritten Gert Jonke-Preises hat die Gert Jonke-Gesellschaft an Susanna Ridler einen Auftrag zu einer literarisch-musikalisch-performativen Auseinandersetzung mit Gert Jonkes lyrischem Schaffen vergeben.  Ridlers performativer Stil bzw. ihre Herangehensweise an die Vertonung und Interpretation von Texten scheinen der Gert-Jonke-Gesellschaft geradezu ideal, um der hohen Musikalität in Jonkes Sprachkompositionen einerseits und seinen phantastischen Erfindungen über das Phänomen Zeit und Musik andererseits gerecht zu werden.
Nach Prosa 2011 und Dramatik 2013 wurde der dritte Gert Jonke-Preis 2015
in der Sparte Lyrik an JULIAN SCHUTTING vergeben:

Bilder zum Jonke Preis

Farb-Fotos copyright: Martin Polasek

___________________________________________________________________________________________________

2014

25. Oktober, Wiener Zentralfriedhof:
Erinnerung an den Dichter  Gert Jonke (1946-2009) „Die Auflösung des Kreuzes“,
ein bildnerisch-literarisches Projekt am Grab von Gert Jonke:
Die Enthüllung der Grabskulptur von Wolfgang Walkensteiner
am Ehrengrab von Gert Jonke //
Musikalisch begleitet von 
Susanna Ridler & Kontrabassist Peter Herbert – mit Stücken aus Ridlers‘  Jonke-Vertonung „Lass  uns über den Dorfpatz gehn“,
sowie  für diesen Anlaß ausgewählte Jonke-Textstellen.

Screenshot 2016-01-15 11.16.23

___________________________________________________________________________________________________
Susanna Ridler-Solo am 26.September beim Jubiläumsfest „25 Jahre Aktionstheater Ensemble“ @ Spielboden Dornbirn

Die MusikerInnen, SchauspielerInnen und KünstlerInnen der Avantgarde Compagnie gestalten einen Reigen aus Musikevents, abgefahrenen Performances, Kurzlesungen und einer Film-Doku, die die Partynacht einleitet. Beginn 20 Uhr

___________________________________________________________________________________________________

Uraufführung beim „Carinthischen Sommer“

„Geometrie der Seele“ oder “ ich seh‘ den See nicht mehr“
Jazz. Elektronik. Avantgarde Pop. Und ein Besuch bei Gert Jonke.
Ridler_Herbert_Puschnig_small_homepage

Susanna Ridler, Peter Herbert und Wolfgang Puschnig:
Ein Trio, das die Möglichkeiten der musikalischen Kommunikation auf Basis von Improvisation auslotet.  Den Rahmen bilden Jazzstandards, in der speziellen Art, wie Susanna Ridler diese Songs arrangiert und interpretiert. Aber natürlich hört man auch Ridlers Eigenkompositionen, angelegt zwischen Jazz, Elektronik und Avantgarde Pop.
Zudem: Speziell für den Carinthischen Sommer gibt es eine Ridler-Vertonung von Gert Jonke-Texten mit dem Titel „gehen wir doch über den Dorfplatz“.
Ridler verarbeitet dabei Auszüge aus Jonke -Gedichten und Teile des „Geometrischen Heimatromans“. Eine Uraufführung.

Carinthischer Sommer, cs_alternativ:
Sonntag
, 20. Juli 2014, 20:00 Uhr, Bamberg Saal Villach

___________________________________________________________________________________________________

Screenshot 2016-01-15 11.41.27


Konzertkritik/Kleine Zeitung : 
Seele, Leib und Leben

Mit einem Hochamt beginnt am kommenden Sonntag die Villacher Brauchtumswoche.
Auf der Schiene cs_alternativ wurde bereits am verwichenen Sonntag ein Hochamt zelebriert:
Man lud in den Bambergsaal zur Uraufführung von „Geometrie der Seele oder Ich seh den See nicht mehr“ nach Texten von Gert Jonke.

Da konnten einem schon die Ohren aufgehen.
Und der 2009 verstorbene Meister der „Sanftwut“ könnte von Wolke sieben mit mildem Lächeln auf das Treiben hernieder geschaut haben. Er wäre mit dem Resultat des Weiterspinnens seiner Sprachmusik höchst zufrieden gewesen ware.

Denn hier haben drei Künstler nicht weniger riskiert als alles. Und so muss es in der Kunst wohl sein. Denn wie anders sollte man den Beweis führen, dass man aus jedem Gefängnis – seien es die vier Wände des eigenen Zimmers oder der Pranger des streng kontrollierten öffentlichen Dorfplatzes – ausbrechen kann, um frei zu sein.

Die Komponistin und Sängerin Susanna Ridler riskiert für den Befreiungsschlag Leib (famose Körpersprache) und Leben – sprich: Singstimme, Sprechgesang und Emotion pur! – und sie hat den beiden Partnern vorskizziert, wie es doch noch ein Glück geben könnte: dem ostinaten Kontrabass (Peter Herbert), der nicht freigeben will und dem Bläser (Wolfgang Puschnig), der der bedrohlichen Enge in virtuosen Anläufen einen Horizont, ein Morgen, ein Glück – vielleicht? – abtrotzt.

Verbindlichen Dank! Und jetzt wieder lesen: „Geometrischer Heimatroman“ von Gert Jonke, mit diesem neuen Kompass als Zusatzorientierung – ein
Leichtes, ein Kinderspiel!

Screenshot 2016-02-25 14.45.58

Foto: Christian Ruhs

___________________________________________________________________________________________________

Konzertkritik „der Standard“:
„Entgrenzte Stimmbandkünste“

(..) Die Motive des Gehens, des Fragens zogen sich motivartig durch die assoziativen Textcollagen, die die Zwänge des Aufwachsens im katholisch geprägten ländlichen Raum thematisierten, dabei den berühmten Dorfplatz aus Jonkes Geometrischem Heimatroman ebenso zitierten wie die Erlösung der Kleiderschränke, die noch in den Himmel kommen wollen. Ridler sprach, sang, flüsterte, kreischte, verfremdete und loopte mittels elektronischem Equipment – und erstellte so facettenreiche, bildhafte Wort-Ton-Skulpturen. Unterstützt wurde sie von Kontrabassist Peter Herbert und dem an der Flöte groß aufspielenden Wolfgang Puschnig ()

Screenshot 2016-02-06 11.22.22
___________________________________________________________________________________________________

Interview mit Andreas Felber, „der Standard“:
Zur-Geometrie-der-Seele

___________________________________________________________________________________________________

Am 4.Juni  live zu Gast bei Hans Groiss im Ö1 – Nachquartier

___________________________________________________________________________________________________

2013


Susanna Ridler @
 Karl Ritter & Wolfgang C. Kuthan’s „Soundritual“:

eine groß besetzte Kunstaktion, energetische Tonmalerei aus übereinander geschichteten Gitarren-Feedbacks, einer Vielzahl akustischer Instrumente und menschlicher Stimmen.SR-Wien-Museum


Termine
:

17.August.2013 in Gössl @ Sprudel Sprudel Festival
26.November.2013, Wien Museum , Beginn 19:30 Uhr
22.Dezember.2013, Porgy & Bess Wien
Mehr Infos: www.soundritual.com

___________________________________________________________________________________________________

Internationalen Frauentag, 08.März.2013:
[koe:r]
 im Rahmen von „Woman in Jazz“ im Brucknerhaus Linz:
im Quartett mit 
Florian Kmet,  
Alexander Lackner, Wolfgang Puschnig,

Screenshot 2016-01-15 12.23.42

_______________________________________________________________________________________________

Musikverein Wien, Gläserner Saal/Magna Auditorium, 20 Uhr, Jazz.Art: 
[koe:r]  beschallt erstmal den wunderbaren Gläsernenen Saal elektronisch, in singulär großer Besetzung mit Herbert, Kmet, Lackner, Puschnig, Ridler, Rucker.
31.Jänner.2013, 20 Uhr

___________________________________________________________________________________________________

2012:
[koe:r]
  im  Herbst 2012 auf Tour in den Bundesländern

(gefördert durch den Ö Musikfond Toursupport!) Info hier klicken

Di.02.10.2012 STEYR/ Altes Theater
So.14.10.2012 SALZBURG/ „Jazz & The City Festival“ Republic
Do.25.10.2012 GRAZ/Stockwerk
Sa.01.12.2012 BLUDENZ/ Remise/ featuring PETER HERBERT

Tour-Karte-Foto-mit-RS

 

Flyer-Bludenz-2

 

___________________________________________________________________________________________________

Kompositionsauftrag & Bm:ukk Förderung für das „Outreach Festival, 04.08.2012

 

Screenshot 2016-09-06 12.50.52

Foto: Johanna Pöschl

 

Tiroler Tagezeitung-Kritik hier lesen

(..) die Qualität des Werkes sorgte aber für volle Konzentration im Atrium des Paulinums Schwaz. Es war ein raffiniertes Spiel mit Echowirkungen, sich überlagernden Soundcollagen elektronischer Natur und ein Hereinstürzen sich verdichtender Wortkaskaden. Die vokalen Ausdrucksformen reichten von Summen und Säuseln bis hin zu lautstarkem Winseln und Heulen (..)

_______________________________________________________________________________________________

Reviews zu [koe:r]  „Susystems“:

ROLLING STONE:
Mit Bugge Wesseltoft dürfte sich diese Wienerin gut verstehen. Aber wo dessen Suggestivformeln vom besseren Leben künden, zieht Susanna Ridler den Fragemodus vor: „where does this take us?“ Susystems jedenfalls führt schnurstracks ins Reich der Geniestreiche.

Der Standard:
„… Da sind die eigenwilligen Rekompositionen alter Standards wie
„You Go To My Head“, in dem die Sängerin, flankiert von Wolfgang Puschnigs frenetischem Altsaxofon, den Songtext durch eine Steigerung bis ins höchste Kopfstimmenregister bildhaft umsetzt. Susystems bestätigt sie als Singer/Songwriterin erfrischend eigenständiger Kategorie …“

Sound & Media:
„… ein wenig Laurie Anderson, übersetzt in die Jetztzeit.
Cooler, zeitgemäßer Intellektuellensound.“

Kurier:
„… Das Ergebnis ist international durchhauchte Erwachsenenmusik
zwischen Jazz, Elektronik, Pop und Funk im Gegenteilmodus:
spannend und entspannend, berührend und exaltiert, eingängig im Großen
und sperrig im Detail. Schön.“

Hessischer Rundfunk 2, Günter Hottman über „You go to my Head“:
„…und ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und stelle diese höchst zeitgemässe Einspielung auf eine Stufe mit mei- ner bislang absoulten Lieblings Ver- sion des Stücks; gespielt von Chet Backer und Paul Bley im Jahr 1985….“

Mannheimer Morgen:
Ihre genreübergreifenden „Susystems“ inszeniert die Neuentdeckung (das ist sie zumindest hierzulande) außergwöhnlich geschmackssicher und maßvoll. Ridler, die so kühl klingen kann wie ein Eishauch und im nächsten Moment so sinnlich wie eine Liebhaberin, changiert auch in ihren Eigenkompositionen souverän zwischen melodischem Pop, tanzbarer Electronica, krachenden Rock-Anklängen und emotionsstarken Jazz Improvisationen. Ihre Band folgt ihr dabei kongenial. Und all das klingt weitaus besserals so viele der blassen Sänerginnen aus dem hohen Norden. Unbedingt zu empfehlen!

Jazzthing:
 Ihre Versionen klingen wie vertonte Gedichte, konsequent für das digitale Zeitalter konzipiert und interpretiert. Ridlers Stringenz reicht bis zur Veröffentlichungspolitik: Das Album erscheint auf ihrem eigenen Label Electroland Records und präsentiert damit ein schlüssiges 360-Grad-Modell.

Skug:
(..) Jedenfalls: Großartige Musiker, eine großartige Sängerin und ein wirklich hörenswerter Spagat zwischen Jazz und Pop, der gerade, weil immer wieder herrlich unzeitgemäße Töne durchrieseln, viele neugierige Ohren verdient. Unbedingt den Opener »Walk« probehören.

Wiener Zeitung:
Mit alchimistischem Eifer mengt die Sängerin und Komponistin Susanna Ridler Elektronisches mit Studio-Aufnahmen (u. a. von Wolfgang Puschnig), um alles so lang durch den Computer zu jagen, bis sie bei Destillaten landet. Die bescheren nicht nur bunte Sound-Zwitter, sondern auch verwischte Formen. Da trägt bald ein Loop eine eskalierende Frauenstimme, bald schwenkt man in songartige Strukturen, bald filetiert man diese – als bekäme der Hörer die emotionalisierte Essenz von Liedern zu hören, die es zur Gänze nur im Kopf der Komponistin gibt.

Mica:
„… es handelt sich hier um eine überaus moderne und stileübergreifende Interpretation des Begriffs Fusionmusik…Die Sängerin, Komponistin und Arrangeurin schlüpft einmal mehr in die Rolle eines Freigeistes mit einer ganz eigenen musikalischen Vision. Diese ist von jeglichen Stilfragen losgelöst, erklingt unverkennbar eigenständig und offenbart sich als eine ungemein stimmungsvolle und spannende Klangreise mit überaschenden Richtungsänderungen und Wendungen (..) „Susystems“ ist ein Stück Musik geworden, welches eindrucksvoll unterstreicht, welche faszinierendes Klangerlebnis man von Scheuklappen befreit und mit dem Mut zum Experiment erschaffen kann.“

Alle  Medien Resonanzen in PDF Übersicht

___________________________________________________________________________________________________

ROLLING STONE:
ROLLING-STONE
Der Standard:
derStandard


Kurier:

Kurier


Wiener Zeitung:

WienerZeitung

Concerto:
Concerto
Sound & Media:
Sound-Media
Skug:
SKUG_Review_
Falter:
Falter_